Lebensgefährliche Flucht

Mannheim: Mann springt auf Flucht vor Polizei ins Gleisbett - Polizistin verletzt

Der Mann wurde ohne gültigen Fahrschein in einem TGV erwischt. Bei der anschließenden Kontrolle am Mannheimer Hauptbahnhof sprang er auf die Bahngleise. Der 25-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft.

Der Aufenthalt in den Bahngleisen ist lebensgefährlich. Insbesondere in Bahnhöfen kommt es auch außerhalb des regulären Fahrplanes zu Durchfahrten schneller Züge. Foto: Marco Schilling
Der Aufenthalt in den Bahngleisen ist lebensgefährlich. Insbesondere in Bahnhöfen kommt es auch außerhalb des regulären Fahrplanes zu Durchfahrten schneller Züge.

Mannheim. Ein 25-jähriger Algerier wollte sich am Dienstagnachmittag am Mannheimer Hauptbahnhof durch einen lebensgefährlichen Sprung ins Gleisbett vor einer Kontrolle drücken. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann zuvor ohne gültigen Fahrschein in einem TGV von Frankfurt nach Mannheim. Während der folgenden Kontrolle durch die Bundespolizei in Mannheim sprang der 25-Jährige dann unvermittelt ins Gleisbett und flüchtete.

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Die Beamten konnten ihn jedoch wenig später einholen. Dabei leistete der Mann jedoch Widerstand, wodurch eine 25-jährige Polizistin leicht an der Hand verletzt wurde. Auf der Dienststelle der Polizei verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mannes, weswegen er zeitweise in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ordnete die Entnahme einer Blutprobe an.

Auf den Mann kommen nun unter anderem Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen zu. Der 25-Jährige sitzt seit Mittwoch, 22. Oktober, in Untersuchungshaft. (heh)