Lichtenklingen

200 Menschen pilgern nach Lichtenklingen

Die Wallfahrt zur Kapellenruine in Lichtenklingen hat lange Tradition. Etwa 200 Menschen sind nach Lichtenklingen gekommen, um von Siedelsbrunn zur Kapellenruine zu wandern.

Die Pilger brachten bei der Wallfahrt die Marienstatue aus Unter-Abtsteinach zur Kapellenruine in Lichtenklingen. Foto: Thomas Rittelmann
Die Pilger brachten bei der Wallfahrt die Marienstatue aus Unter-Abtsteinach zur Kapellenruine in Lichtenklingen.

Knapp 200 Gläubige sind am vergangenen Sonntag aus der ganzen Region nach Lichtenklingen gekommen, um den Wallfahrtsgottesdienst in der Kapellenruine Lichtenklingen zu feiern.

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Zuvor zogen die Pilger, angeführt von der Katholischen Kirchenmusik Ober-Abtsteinach, von Siedelsbrunn durch den Wald zur Kapellenruine. Im Zentrum dieser Prozession und des anschließenden Gottesdienstes stand die Marienstatue aus Unter-Abtsteinach, die der Legende nach aus Lichtenklingen stammt.

Kräuter gesegnet

In einer theologisch fundierten, aber auch sehr persönlich geprägten Predigt deutete Diakon i. R. Thomas Fettel das Fest "Mariä Aufnahme in den Himmel" – umgangssprachlich Maria Himmelfahrt genannt. Am Ende der Messfeier wurden traditionell die Kräuter gesegnet, die von fleißigen Helfern in den Tagen zuvor gesammelt oder von den Gläubigen mitgebracht wurden.

In der Mittagspause konnten sich die Pilger mit Kaffee und Kuchen, belegten Brötchen und kalten Getränken stärken. Die Wallfahrt schloss mit einer Dankandacht zu Ehren Mariens, an deren Ende Pfarrer Alexander Rothermel allen Teilnehmern feierlich den sakramentalen Segen spendete.