Fürth

Energie sparen im Fürther Rathaus

Eine Reihe von Maßnahmen am und im Fürther Rathaus soll den Energie- und Stromverbrauch senken.

Eine Reihe von Maßnahmen am und im Fürther Rathaus soll den Energie- und Stromverbrauch senken. Foto: Marco Schilling
Eine Reihe von Maßnahmen am und im Fürther Rathaus soll den Energie- und Stromverbrauch senken.

Fürth. In mehreren Schritten wird derzeit das Fürther Rathaus energetisch saniert. Dabei stehen die wesentlichen Maßnahmen noch aus, beispielsweise die Erneuerung aller Fenster der Büro- und Sitzungsräume. Das teilte Bürgermeister Volker Oehlenschläger den Gemeindevertretern mit. Anlass war eine diesbezügliche Anfrage der Fraktion der Grünen.

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Laut Auskunft aus dem Fachbereich Bauen und Wohnen der Verwaltung basiert das Maßnahmenpaket auf einer energetischen Betrachtung des Rathauses durch Peter Jäger jun. im Jahr 2010.

In diesem Zuge sind demnach bislang der Erdgaswärmeerzeuger, inklusive der Abgasrohre, sowie die Dämmung der Heizungsrohre im Keller erneuert worden. Gleiches gilt für die Heizungspumpen. Rund 47 000 Euro hat dies insgesamt gekostet. Als weiterer Schritt ist Decke über dem zweiten Obergeschoss komplett mit Styropor gedämmt worden. Die Kosten hierfür: 5500 Euro.

Neue Fenster kommen

Ebenfalls bereits abgeschlossen ist der Austausch der Büroleuchten mit LED-Röhren (10 700 Euro). Diese Maßnahme war zwar nicht Teil der energetischen Betrachtung, hat laut dem Fachbereich aber bereis für eine Reduzierung des Stromverbrauchs in Höhe von Rund 10 000 Kilowatt in einem Jahr gesorgt.

Wie viel Energie am Ende aller Sanierungsarbeiten insgesamt eingespart werden kann, ist noch unklar, da die wesentlichen Schritte noch ausstehen. Insbesondere der Austausch der Fenster wird aufwendig, wie Oehlenschläger ankündigte: „Das ist mit einem Eingriff in die Fassade verbunden und wird ein ganz großer Brocken.“

Geplant ist der Einbau moderner Kunststofffenster, verbunden mit dem Austausch der zum Teil defekten Jalousien gegen Verschattungen auf dem neusten Stand der Technik. Rund eine Viertelmillion Euro kann das kosten. Die Ausschreibungen stehen an, mit einer Umsetzung wird 2024 gerechnet.

Ebenfalls geplant ist die Erneuerung der Lüftungsanlage und der Heizung im großen Sitzungssaal. Die vorhandene Lüftung stammt aus dem Jahr 1984 und hat beispielsweise keine Funktion zur Wärmerückgewinnung.

Gleiches gilt für die Luftheizung des Sitzungssaals, die laut Verwaltung „veraltet und ineffizient“ ist. Es soll auf eine Fußbodenheizung umgestellt werden. Die möglichen Kosten hierfür sind noch nicht berechnet. Diese Maßnahme soll nicht vor dem Jahr 2025, am Ende der Gesamtsanierung, in Angriff genommen werden. arn