Hartenrod

Hartenroder Kerwe sorgt für Stimmung

Das Volksfest in Hartenrod hatte wieder einiges zu bieten: Von Bobbycar-Rennen über Kerwedorf bis Kuhbar.

Der traditionelle Höhepunkt der Kerwe in Hartenrod: Das Rennen auf dem Bobbycar. In diesem Jahr gab es mehrere neue Fahrer aller Altersklassen. Foto: Gian-Luca Heiser
Der traditionelle Höhepunkt der Kerwe in Hartenrod: Das Rennen auf dem Bobbycar. In diesem Jahr gab es mehrere neue Fahrer aller Altersklassen.

Ein Riesenerfolg bei tollem Wetter war die Hartenroder Kerwe unter der Regie des Ortsbeirats. Der Höhepunkt wie immer: das Bobbycar-Rennen mit zahlreichen Startern von Jung bis Alt. Der Blickfang dieses Mal: die Kuh-Bar, eine Idee von Ortsbeiratsmitglied Jürgen Karl, umgesetzt von Nora Smith.

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Der Auftakt war bereits am Freitagabend. Die Kerwejugend und die Kerwekids zogen durch den Ort, um die Helfer mit Kerweshirts zu beglücken. Zugleich wurde das erste Fass Bier getestet – ein Gewinn aus dem Wettbewerb zur „besten Kerwe des Odenwalds“.

Diesen Wettbewerb hatte der Verein „WasJetztOdenwald“ ausgerufen und online auf seinen Social-Media-Kanälen abstimmen lassen. Die Hartenroder belegten schließlich den achten Platz. Neben 30 Litern Gerstensaft gab es auch neue Gläser zum Ausschank, deren Tauglichkeit ebenfalls gleich überprüft wurde.

Heißes Rennen auf dem Bobbycar

Nachdem am Samstagmorgen die letzten Vorbereitungen erfolgreich über die Bühne gegangen waren, fand der Fassbieranstich mit Unterstützung des Gesangvereins Immergrün statt.

Danach folgte das freie Training fürs Bobbycar-Rennen, denn viele neue Starter wollten dabei sein. Kommentiert wurde das Rennen von Nico Stein. Außerdem gab es ein Kostümrennen ohne Zeit-, dafür mit Applauswertung. Die Teilnehmer der letzten Klasse hatten Musiktitel passend zu ihrer Verkleidung durchgegeben, die für viel gute Laune sorgten. Für die Teilnehmer gab es etliche tolle Preise, die von den ortsansässigen Firmen aus Hartenrod, Wald-Michelbach und dem Überwald gestiftet wurden.

Die nachmittägliche Unterhaltung wurde von Harald Bergmann auf dem Alphorn unterstützt. Zwei Mal traten die Kerwekids mit einem Tanz auf – Kinder aus Hartenrod, deren Darbietung Valentina Gölz und Paula Temper einstudiert hatten. Nach dem Platzkonzert der Feuerwehrkapelle fand die Eröffnung des erstmalig angebotenen Kerwedorfs statt.

Dank der Gemeinde konnte man zwei Buden aufstellen, freute sich Ortsvorsteherin Katrin Temper. An einer bot Familie Adler aus Hartenrod Crêpes, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln an. An der anderen wurden Dosenwerfen und Luftballonschießen von den Kerwejugendlichen organisiert und betreut. Die Kerwejugend hatte ein Kettenkarussell organisiert und betrieb es auch. Eine Hüpfburg der Sparkasse Starkenburg sorgte ebenfalls für Begeisterung.

Die Kuh an der Bar

Gefeiert wurde bis tief in die Nacht mit der Partyband „The RoxXx“. Auch das Konzert war sehr gut besucht. Während der drei Sets wurde die Stimmung mit jedem Lied besser. Hingucker in der Bar war die Kuh aus Sperrholz mit vier Zitzen als Zapfgelegenheiten für die Hochprozentigen Getränke der Kerwejugend, die die Kuh-Bar betreute. Die Kuh war das Kerwesymbol schlechthin. Sie wurde auch auf Plakaten und Shirts verwendet. Die Kosten für Folie und T-Shirts wurden durch eine Spende der Familie Rebscher (Wismar Markisen) gestemmt.

Auch die verschiedenen Kerwejugenden aus der Umgebung machten was her. Etliche von ihnen hatten sich auf den Weg gemacht und zeigten sich sehr ausdauernd. Es herrschte eine „tolle friedliche Stimmung“, bilanzierte die Ortsvorsteherin.

Vielleicht zwei Kerwetage

Das DRK hatte keine Einsätze zu verzeichnen. Ortsvorsteherin Temper richtete ihren großen Dank an die vielen Helfer, die nach der Planung am Kerwetag für einen gelungenen Ablauf sorgten.

Es gab ein viel positives Feedback von Gästen und Helfern. Die Überlegungen laufen bereits, wie die Kerwe im kommenden Jahr stattfinden könne. Vielleicht könnte man sie auch wieder auf zwei Tage ausdehnen, sagte Temper.