Tromm/Wahlen

SPD Bergstraße auf Frühjahrstour

Die SPD Bergstraße besucht bei Frühjahrstour das Geozentrum am Trommturm und die Radlerstation in Wahlen. Interparteiliche Zusammenarbeit soll auch in Zukunft im Vordergrund stehen.

Bei der Frühlingstour begutachten die Sozialdemokraten die Früchte der interparteilichen Zusammenarbeit. Für sie steht fest: so soll es auch in Zukunft weitergehen. Foto: Gian-Luca Heiser
Bei der Frühlingstour begutachten die Sozialdemokraten die Früchte der interparteilichen Zusammenarbeit. Für sie steht fest: so soll es auch in Zukunft weitergehen.

Musterbeispiele gut funktionierender interkommunaler und überparteilicher Zusammenarbeit gibt es viele. Am Sonntag konnten sich die Mitglieder der SPD Bergstraße bei ihrer Frühlingstour ein Bild davon machen. Den Blick ließen sie im Geozentrum am Trommturm über weite Teile des eigenen Wirkungsbereiches gleiten. An der Radlerinfostation in Grasellenbach gab es gegen Mittag für alle eine Stärkung.

Geozentrum ein „Premiumprojekt“

Dass man zusammen mehr erreichen kann, das war allen Beteiligten klar. Dass dies aber auch im Kreis in den Köpfen der Politiker angekommen war und sich im Tun manifestierte, das machte nun auf erhabenem Ausblick stolz.

Landtagskandidatin Simone Reiners war froh, dass man gemeinsam an einem Strang gezogen hatte. „Die Entwicklung, die sich in diesem Geozentrum zeigt, ist großartig. Es zeigt sich, welche Prozesse nötig sind, und wer alles mitarbeiten muss, damit ein solches Projekt umgesetzt werden kann.“

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Erst vor wenigen Tagen konnte der Steinbruch Ober-Mengelbach für das Publikum freigegeben werden. Noch weitere Bereiche sollen nach und nach an das im Sommer 2022 und nach sechsjähriger Planungs- und Bauzeit realisierte Projekt angeschlossen werden. „Es ist also noch lange nicht fertig. Durch Fördermittel des Bundes, bei denen es einige Hürden zu nehmen gab, konnte aber ein Großteil bereits realisiert werden“, sagte Reiners.

Ebenfalls beim Ausflug dabei waren die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Hartmann, Landtagskandidatin Josefine Koebe, Rimbachs Bürgermeister Holger Schmitt sowie Wald-Michelbachs Rathauschef Sascha Weber und der Bürgermeister von Grasellenbach, Markus Röth.

Von bundesweiter Bedeutung wird hier im Kleinod die Arbeit und das Dranbleiben der Kommunal-Politiker. Im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ wurde das Geozentrum nämlich als „Premiumprojekt“ ausgezeichnet, da es Naturschutz, Geschichte, Freizeit, Tourismus und Kultur miteinander vernetzt. Damit schreitet auch die Inwertsetzung und Vernetzung der Region voran. „Im Geozentrum sind aktuell fünf unterschiedliche Projekte zu einer geologisch und kulturgeschichtlich facettenreichen Erlebniswelt im Rahmen des ,UNESCO Global Geopark Bergstraße-Odenwald‘ verbunden“, so Reiners.

Moderne Radlerstation in Wahlen

Der Aufstieg zu Fuß hatte sich für sie und ihre Genossen gelohnt. Auch das Wetter spielte mit. Am Mittag machten sich die Teilnehmer ein Bild von der Radlerstation in Wahlen, am Heimatort von Karin Hartmann. Hier gibt es acht Schließfächer zum Laden von Akkus und eine Toilettenanlage. Eine Karte informiert über Rad- und Wanderwege in der unmittelbaren Umgebung. Außerdem wurde eine Wasser-Spielfläche angelegt.

Auch hier habe sich das Zusammenspiel verschiedener Kräfte und das Anpacken vieler gelohnt. Seit dem Jahr 2017 ist die Station eingeweiht, wird schrittweise erweitert und gut genutzt.

„Auf interkultureller und überparteilicher Ebene sind wir aktuell recht gut organisiert, hier sollten wir weiter anknüpfen“, stell Reiners fest. Der Trend gehe ganz klar zu gemeinschaftlichen Aktionen und Projekten. Man sollte überparteilich lieber schauen, wie man Synergien bilden und Kräfte bündeln könne, statt sich Steine in den Weg zu legen. Denn Steine lassen die Sozialdemokraten lieber im Steinbruch. mpa