Abenteuerreise

Unvergessliche Erlebnisse auf dem Weg nach Südamerika

Seit April 2022 bereisen Lara Rohr und Finn Fiederlein mit ihrem zum Reisemobil umgebauten Feuerwehrauto "Manni" die Panamericana. Im Juli 2022 berichteten die beiden in der OZ erstmals von den Reisevorbereitungen, über spannende Erlebnisse und besondere Eindrücke der ersten Monate ihrer Traumreise. Sie hatten das zweitgrößte Land Kanada einmal von Ost nach West durchquert, vier Wochen Alaska bereist und steuerten schließlich in südlicher Richtung auf die “Lower 48” der USA zu. Eine Fortsetzung.

Lara Rohr und Finn Fiederlein setzen ihre Traumreise fort. Foto: privat
Lara Rohr und Finn Fiederlein setzen ihre Traumreise fort.

Die USA erreichen Lara und Finn mit großer Sehnsucht am 30.07.2022 und überqueren an der Westküste die Grenze von Kanada nach Washington (USA). In den USA erhoffen sich die Beiden Abwechslung in der Landschaft, denn die 20.000 gefahrenen Kilometern durch Kanada und Alaska waren aufgrund der vielen Nadelwälder durch ein recht eintöniges Landschaftsbild geprägt. Doch die USA wird diese Sehnsucht voll und ganz stillen. Die Beiden sind begeistert von der vielfältigen Landschaft, die die USA zu bieten hat.

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Bereits nach kurzen Autofahrten ändert sich das Landschaftsbild oftmals komplett und lädt immer wieder zu Outdooraktivitäten ein. Große Highlights sind die riesigen Mammut-Bäume in Kalifornien, die brodelnden Geysire im Yellowstone, die Canyonlandschaften in Utah, das Death-Valley und die berühmten großen Städte (Las Vegas, San Francisco und L.A.). Neben diesen bekannten Highlights sind es aber oftmals die unbekannten Sehenswürdigkeiten, die die Beiden aufgrund der geringen Erwartungen immer wieder überwältigen. Der kalte und nasse Reiseanfang ist längst in Vergessenheit geraten. Denn seit den Lower 48s soll die Reise für die nächsten 10 Monate nur von schönem und trockenem Wetter begleitet werden.

Freundliche Menschen in den USA

Die Amerikaner hinterlassen einen sehr freundlichen und aufgeschlossenen Eindruck. Alles in allem entpuppt sich die USA aufgrund der Vielfalt und der camperfreundlichen Infrastruktur für die Beiden als das perfekte Land für einen Roadtrip, nur die Kulinarik hat etwas Verbesserungsbedarf. Nach dreieinhalb Monaten in den Lower 48s heißt es aufgrund des auslaufenden Visums Mitte November 2022 schweren Herzens Abschied nehmen. Doch die tollen Erinnerungen an das Campen und die vielen Outdooraktivitäten in der einzigartigen Natur werden den Beiden erhalten bleiben und mit Mexiko steht bereits ein neues Abenteuer unmittelbar bevor.

Mit Mexiko findet ein Kulturwechsel statt, es wird bunt und musikalisch. Von nun an ändert sich auch die Art zu Reisen. Stadtbesichtigungen rücken in den Vordergrund und es ist mehr Vorsicht gefordert. Doch mit dem richtigen Bauchgefühl ist es auch hier möglich, weitestgehend “frei” zu campen.

Ein Wahrzeichen: Die Golden Gate Bridge in der Bucht von San Fransicso.
Foto: privat
Schnorcheln mit Walhaien: Ein unvergessliches Erlebnis.
Foto: privat
Drei Monate verbrachten Lara und Finn in Mexiko, die geschichtsträchtigen Maya-Stätten beeindruckten sie dabei besonders.
Foto: privat
Beeindruckende Naturerlebnisse kennzeichnen die gesamte Reise der beiden Überwälder.
Foto: privat
Übernachten am Strand unter Palmen: Für Lara und Finn immer wieder beeindruckend.
Foto: privat
Ein Höhepunkt war die Wanderung mit Übernachtung auf dem aktiven Vulkan Acatenango.
Foto: privat
Freiheit pur: Mit Manni kommen die beiden Überwälder an die entlegensten Ecken.
Foto: privat
"Manni" wird in Panama in einen Container verladen und mit einem Containerschiff nach Kolumbien verschifft.
Foto: privat
Ein Wahrzeichen: Die Golden Gate Bridge in der Bucht von San Fransicso.
Schnorcheln mit Walhaien: Ein unvergessliches Erlebnis.
Drei Monate verbrachten Lara und Finn in Mexiko, die geschichtsträchtigen Maya-Stätten beeindruckten sie dabei besonders.
Beeindruckende Naturerlebnisse kennzeichnen die gesamte Reise der beiden Überwälder.
Übernachten am Strand unter Palmen: Für Lara und Finn immer wieder beeindruckend.
Ein Höhepunkt war die Wanderung mit Übernachtung auf dem aktiven Vulkan Acatenango.
Freiheit pur: Mit Manni kommen die beiden Überwälder an die entlegensten Ecken.
"Manni" wird in Panama in einen Container verladen und mit einem Containerschiff nach Kolumbien verschifft.

Weihnachten erstmals ohne Familie

Weihnachten wird erstmals nicht zu Hause mit der Familie, sondern auf einer Ranch mit anderen Reisenden gefeiert. Einmal mehr erfahren Lara und Finn große Gastfreundschaft und erhalten tiefe Einblicke in das mexikanische Familienleben, als sie zu einem mexikanischen Familienfest eingeladen werden und in der familieneigenen Bäckerei mithelfen.

Begeistert waren sie von den geschichtsträchtigen Maya-Stätten und der artenreichen Unterwasserwelt, die sich unter anderem beim Schnorcheln mit riesigen Wahlhaien zeigte. Nach drei Monaten Mexiko geht es südwärts nach Zentralamerika, durch die Länder Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama. In Guatemala steht ein Spanisch-Crashkurs auf dem Programm, denn seit Mexiko wird weitestgehend nur noch Spanisch gesprochen.

Beeindruckende Natur

Neben den vielen bunten Indigenamärkten wird die Natur zunehmend grüner und bunter. Lara und Finn unternehmen viele Wanderungen im Dschungel und besteigen viele Vulkane. Ein Highlight ist hierbei die Wanderung mit Übernachtung auf dem aktiven Vulkan Acatenango. Auch das artenreiche Tierwelt bekommen sie in Zentralamerika mit Affen, bunten Vögeln, Schlangen und Fröschen immer wiederzusehen. Ein einschneidendes Erlebnis hatten die beiden, als sie in Costa Rica nachts von einer Meeresschildkröte geweckt werden, welche direkt vor dem Feuerwehrauto ein Nest grub und ihre Eier ablegte. Einsame Übernachtungsplätze unter Palmen an traumhaften Stränden in der Karibik sowie am Pazifik laden immer wieder zum Verweilen ein.

Großes soziales Gefälle

Die bisherige Reise hat den Überwäldern aber nicht nur verdeutlicht, wie vielfältig und spannend unsere Erde ist, sondern auch, wie groß das soziale Gefälle ist, und wie gut die Rahmenbedingungen für ein Leben in Deutschland sind.

In Panama ist eine Weiterreise auf der Straße nun vorerst nicht mehr möglich, denn zwischen Panama und Kolumbien liegt der Darién Gap, ein wildes Dschungelgebiet ohne befahrbares Straßensystem. Das ehemalige Feuerwehrauto wird daher in Panama in einen Container verladen und anschließend mit einem Containerschiff nach Kolumbien verschifft, während Lara und Finn den Flieger nehmen.

Neues Reisekapitel wird aufgeschlagen

Damit wird Ende Mai das Kapitel Zentralamerika in Panama abgeschlossen, dann hieß es in Cartagena, (Kolumbien) auf die Ankunft des Containerschiffes zu warten, ehe es dann im letzten Kapitel, in Südamerika Richtung Feuerland weitergeht.