Wintermarkt Hammelbach erstmals auf Dorfplatz am „Poschd-Addel“
Der neue Standort kommt gut an. Historischer Spaziergang durch den Ort mit Pfarrerstochter Caroline Buß.
Hammelbach. Der Standortwechsel war eigentlich aus der Not heraus geboren, doch angesichts der vielen positiven Rückmeldungen gibt es im Hammelbacher Rathaus nun Überlegungen, dass der Wintermarkt auch künftig auf dem Dorfplatz am „Poschd-Addel“ ausgerichtet werden soll. „Die Aussteller waren ebenso davon angetan wie die Besucher, und viele meinten, dass wir die Veranstaltung da belassen sollten“, freute sich Renate Dahlke von der Gemeindeverwaltung, die für die Organisation verantwortlich zeichnete, im Gespräch mit unserer Redaktion.
Für den Wintermarkt musste ein anderer Standort gefunden werden, weil am Marktplatz, der bisher der Schauplatz dafür war, eine Baustelle war. So entschlossen sich die Verantwortlichen, das Markttreiben auf den Dorfplatz zu verlegen. „Das kam vor allem auch deshalb gut an, weil uns leider der Schausteller mit dem Kinderkarussell und dem Gutselstand kurzfristig absagen musste und wir keinen Ersatz dafür auftreiben konnten. So konnten die Eltern ihre Kinder auf dem direkt angrenzenden Spielplatz laufen lassen“, konnten Dahlke und auch Bürgermeister Markus Röth berichten. Sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher war zudem mehr Platz geboten, was ebenfalls positiv registriert wurde.
Schmuck, Deko und Essen
Auf die Besucher wartete einmal mehr eine ganze Reihe von Ständen, in denen Hobbykunsthandwerker ihre zum Großteil selbst hergestellten Dekorationen, Schmuckstücke sowie weitere Basteleien und Utensilien anboten – jenseits der schon weggepackten weihnachtlichen Accessoires. Im Vordergrund stand natürlich auch das leibliche Wohl, um das sich vor allem die teilnehmenden Vereine kümmerten. So war die Hammelbacher Motorsportvereinigung ebenso vertreten wie der Sportverein und die örtliche Kerwejugend. Mit von der Partie war zudem wieder der Crêpes-Stand und zum Verdauen gab es unter anderem „feine Brände“ aus Litzelbach.
Die evangelische Kirchengemeinde hatte ebenfalls ihren Stand wieder aufgebaut und auch in diesem Jahr boten die Konfirmanden unter der Leitung von Pfarrer Stefan Ningel ein Gewinnspiel an, bei dem die Zahl der Kaffeebohnen in einem Glas geschätzt werden musste. Gut angenommen wurde auch der historische Spaziergang durch den Ort mit Pfarrerstochter Caroline Buß alias Anja Hahn. Verzichten mussten die Besucher dagegen auf die Liedvorträge des Scharbacher Waldeslust-Chors
Guter Zuspruch
Der Besucherzuspruch hatte indes etwas unter den zwischenzeitlichen Regenfällen zu leiden. Schon beim Auftakt am Samstagnachmittag konnte der Bürgermeister von einer guten Resonanz sprechen. „Leider hat es abends dann geregnet, sonst wäre gewiss länger Betrieb gewesen“, erklärte er. Sehr gut besucht war der Wintermarkt dann am Sonntagnachmittag, da füllte sich der Dorfplatz zusehends, nachdem es aufgehört hatte zu regen.