Auf A659: Sprinterfahrer (50) rammt Rettungswagen mit Patientin
Schulterblick vergessen? Der 50-Jährige wechselte nach Polizeiangaben die Fahrspur, ohne auf den Verkehr neben ihm zu achten.
Schulterblick vergessen? Ein 50-jähriger Sprinterfahrer hat am späten Mittwochnachmittag einen Rettungswagen auf der A659 gerammt. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall auf der Höhe des Autobahnkreuzes Weinheim, als der Mercedesfahrer von der linken auf die rechte Fahrspur wechseln wollte. „Dieser übersah hierbei den parallel fahrenden Rettungswagen und kollidierte mit dessen hinterer Stoßstange.“
Plastikteile flogen herum
Durch die herumfliegenden Plastikteile wurde zu allem Überfluss noch die Motorhaube eines 49-jährigen VW-Fahrers beschädigt. Die Höhe des hier entstandenen Sachschadens kann die Polizei derzeit noch nicht benennen. Der Rettungswagen, welcher ohne Sondersignal unterwegs war, transportierte zum Unfallzeitpunkt eine Patientin in ein Krankenhaus. „Glücklicherweise blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt“, so die Polizei. An dem Daimler entstand ein Totalschaden in Höhe von circa 25 000 Euro. Der Rettungswagen wurde ebenfalls beschädigt.
Zweiter Rettungswagen rückt an
Durch diese Schäden war eine Weiterfahrt mit der Patientin nicht mehr möglich, weshalb ein weiterer Rettungswagen angefordert wurde, um den Transport ins Krankenhaus fortsetzen zu können. Der Sachschaden an dem Rettungswagen wird auf rund 10 000 Euro geschätzt. Der Sprinter musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Während der gesamten Unfallaufnahme war der linke Fahrstreifen gesperrt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Weinheim rückte auf die A659 aus, wie dessen Kommandant Bernd Meyer erklärt.
Betriebsstoffe ausgelaufen
Die Einsatzkräfte beseitigten die ausgelaufenen Betriebsstoffe von der Fahrbahn, leuchteten die Unfallstelle aus und kümmerten sich um eine „saubere Verkehrsabsicherung auf der dunklen und viel befahrenen Straße“, so Meyer gegenüber der WN/OZ.