Auszeichnung für zwei Schüler der Weinheimer Hans-Freudenberg-Schule
Mit einem Stratosphärenballon mit Live-Bildübertragung sichern sich zwei Schüler der Hans-Freudenberg-Schule den NExt-Preis in Heilbronn. Ihr Projekt zählt zu den drei besten in ganz Baden-Württemberg.
Weinheim. Großer Erfolg für zwei Schüler der Hans-Freudenberg-Schule in Weinheim: Eric Krauth und Jannis Brüggemann wurden beim NExt-Kongress des Kultusministeriums Baden-Württemberg in Heilbronn mit dem NExt-Preis der experimenta ausgezeichnet.
Ihr Projekt „Ein Stratosphärenballon mit Live-Bildübertragung auf dem 70cm-Band“ überzeugte die Jury durch Innovationskraft und technische Umsetzung. Damit zählt ihr Beitrag zu den drei besten von insgesamt 28 eingereichten Arbeiten aus ganz Baden-Württemberg.
Der NExt-Kongres bringt Schüler sowie Lehrer zusammen, um herausragende Projekte aus dem Unterrichtsfach Naturwissenschaftliches Experimentieren (NExt) zu präsentieren. Ziel des Kongresses ist es, Begeisterung für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu wecken und Forschungsprojekte zu fördern.
Forschung im Klassenzimmer
Insgesamt beteiligten sich zwölf Berufliche Gymnasien mit 28 Projekten. Neben dem Preis für das Weinheimer Team wurden zwei weitere Projekte ausgezeichnet: Der Sonderpreis des Kultusministeriums ging an die Schüler der Ehrhart-Schott-Schule in Schwetzingen für ihr Wasserstoffprojekt „Evolyt“, der Preis der ChemieBW an eine Biogasanlage von Schülerinnen der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal. Staatssekretärin Sandra Boser: „Hier entstehen Ideen, es wird Forschung im Klassenzimmer betrieben. Das ist Bildung im besten Sinne, Bildung, die inspiriert und die haften bleibt.“