Programmkino

"Brennessel" veranstaltet Open-Air Kino am Hemsbacher Wiesensee

Das Hemsbacher Programmkino Brennessel zeigt sechs Filme unter freiem Himmel. Beginn bei Sonnenuntergang. Welche Filme gezeigt werden.

Der Wiesensee in Hemsbach verwandelt sich zur Bühne für ein Open-Air-Kino. Foto: Brennessel Hemsbach
Der Wiesensee in Hemsbach verwandelt sich zur Bühne für ein Open-Air-Kino.

Hemsbach. Das Open-Air Kino am Wiesensee in Hemsbach eröffnet wieder. Insgesamt werden sechs Filme unter freiem Himmel gezeigt. Los geht es am Dienstag, 19. August.

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Unkorrekt und uneinsichtig

Der erste Film, der das Lichtspieltheater Brennessel aus Hemsbach zeigt, heißt „Alter Weißer Mann“ von Simon Verhoeven. Dabei geht es um Heinz Hellmich, der in seiner Firma endlich die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmen will. „Das Problem dabei: Er entspricht in jeder Hinsicht dem Klischee des ‚alten weißen Mannes‘“, heißt es in der Beschreibung für den Film. Er sei politisch unkorrekt, geistig unbeweglich und uneinsichtig. Hellmich versucht sich vor seinen Kollegen und seinem Chef von seiner ‚woksten‘ Seite zu zeigen – doch die Fassade gerät ins Wanken.

Weiter geht das Programm mit „Wunderschöner“ von Karoline Herfurth am Mittwoch, 20. August. Der Film ist eine Fortsetzung der dramatischen Komödie „Wunderschön“ aus dem Jahr 2022. Er handle von Frauen, die ihr Leben und ihren Selbstwert nicht länger danach ausrichten wollen, begehrenswert zu sein. Laut der Beschreibung geht es zum Beispiel um Nadine, die alles daran setzt, auch mit 50 Jahren noch jung, straff und attraktiv zu sein. „Als ihr Mann Philipp sich einer Prostituierten zuwendet, ist sie am Boden zerstört“, heißt es weiter. Und Julie wird bei der Arbeit beim Fernsehen derweil von einem Kollegen belästigt. Dabei steht bei allen die Frage im Raum: „Was, wenn wir unsere ganze Zeit und Kraft nicht mehr investieren würden, um gehört zu werden – sondern die Welt anfängt, uns zu hören?“

Der dritte Film im Programm ist „Der Spitzname“ von Sönke Wortmann. Darin geht es um Anna und Thomas – sie heiraten und haben dafür ihre Familie nach Tirol eingeladen. Doch am Ende steht durch die chaotische Familie nicht nur die geplante Hochzeit auf der Kippe.

„Maria“ von Pablo Larraín wird am Freitag, 22. August, auf der Leinwand vor dem Wiesensee gezeigt. Der Film spielt in den 1970er-Jahren und handelt von der Opernsängerin Maria Callas. „In ihren letzten Tagen blickt sie in einem Interview auf ihr turbulentes und tragisches Leben zurück, das trotz allem von großer Schönheit ist“, heißt es von den Veranstaltern. In ihren Augen ist ihre Zeit noch nicht vorbei – doch dann wird die völlig abgemagerte Sängerin tot in ihrem Pariser Apartment aufgefunden.

Der vorletzte Film, der am Samstag, 23. August, im Open-Air-Kino gezeigt wird, ist „Die leisen und die großen Töne“ von Emmanuel Courcol. Er handelt von dem Dirigent Thibaut, der an Leukämie erkrankt ist. „Als er erfährt, dass er adoptiert wurde, begibt er sich auf die Suche nach Familienangehörigen, die ihm mit ihrer Spende helfen könnten“, heißt es von den Veranstaltern. Dabei lerne er seinen Bruder Jimmy kennen, bei den der Dirigent außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten entdeckt.

Ein Pinguin als treuster Begleiter

Der sechste und damit letzte Film im Programm heißt „Der Pinguin meines Lebens“ von Steve Coogan. Er zeigt einen desillusionierten Englischlehrer, der 1976 nach Argentinien reist, um zu unterrichten. Dort rettet er ein Pinguin, welcher bald zu seinem treusten Begleiter wird.