Weinheim

Miramar-Projekt: IG Ofling nicht dagegen, aber auch nicht dafür

Die Meinungen der Mitglieder der IG Ofling zum Miramar-Projekt sind auch nach der Veröffentlichung der geänderten Pläne für das Parkdeck am Waidsee geteilt. Man will aber weiter konstruktiv mitarbeiten.

Zu den geänderten Pläne des Miramar (Archivbild) für das Parkdeck gibt es bei den Mitgliedern der IG Ofling unterschiedliche Meinungen. Foto: Fritz Kopetzky
Zu den geänderten Pläne des Miramar (Archivbild) für das Parkdeck gibt es bei den Mitgliedern der IG Ofling unterschiedliche Meinungen.

Weinheim. Die Meinungen zur geänderten Planung für das Parkdeck, welches das Miramar bauen möchte, sind bei den Mitgliedern der IG Ofling geteilt. Das geht aus einer Stellungnahme des Vorstands hervor.

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Parkdeck rückt näher an die Ofling heran

Im ersten Entwurf war das Parkdeck auf der Fläche südlich des Freizeitbades in Ost-West-Richtung direkt an der Waidallee eingeplant. Nun will das Miramar – wie berichtet – das Parkdeck um 90 Grad drehen und nach Osten versetzen. Statt 5500 Quadratmeter würden für die neue Lösung nur 5100 Quadratmeter benötigt. Damit würde das Parkdeck zwar näher an die Ofling heranrücken. Aber der vom Miramar beauftragte Architekt Constantin Görtz verwies kürzlich auf ein Lärmgutachten, wonach die Grenzwerte (50 dB/A tagsüber und 40 dB/A nachts ) eingehalten werden könnten. Außerdem wurde vom Miramar zugesagt, einen Lärmschutzwall sowie Freizeitflächen zu schaffen.

Konstruktive Mitarbeit zugesagt

Wie die IG Ofling mitteilt, wurden die aktuellen Pläne vor einer Woche den Mitgliedern vorgestellt. „Auch danach gibt es gegensätzliche Meinungen innerhalb der IG-Mitglieder, also Stimmen sowohl für als auch gegen die Pläne“, berichtete der Zweite Vorsitzende Stefan Brems. Allerdings würden die neuen Pläne auch keine fundamentalen Änderungen mit sich bringen und stünden im Einklang mit dem vom Gemeinderat gefassten Aufstellungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren „Parkhaus Süd, Hotel Nord“.

Wörtlich heißt es weiter in der Stellungnahme der IG Ofling: „Wir verbleiben somit bei unserer Position, nicht gegen das Projekt zu sein. Wir werden auch weiterhin versuchen, durch konstruktive Mitarbeit an den Planungen die Interessen der Oflinger bestmöglich zu vertreten.“ Von zentraler Bedeutung wären dabei die Einhaltung der Lärmgrenzwerte an der Baulinie des nördlichen Seewegs, die Vermeidung von Lärmreflexion durch die Autobahn, die Bepflanzung, der Lärmschutzwall sowie die Freizeitflächen. pro