„Bürgernähe, Transparenz und Dialog“

Weinheim: Bürger- und Ordnungsamt unter neuer Leitung 

Gabi Lohrbächer-Gérard wird neue Leiterin des Bürger- und Ordnungsamtes. Sie tritt die Nachfolge von Markus Böhm an, der Anfang 2026 in Rente geht.

Gabi Lohrbächer-Gérard will als neue Leiterin des Bürger- und Ordnungsamtes die Serviceorientierung stärken Foto: Stadt Weinheim
Gabi Lohrbächer-Gérard will als neue Leiterin des Bürger- und Ordnungsamtes die Serviceorientierung stärken

Weinheim. Nur wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung verfügen über so viel kommunale Erfahrung, rechtliche Expertise und Bürgerkontakt wie Gabi Lohrbächer-Gérard. Die 59-jährige Diplom-Verwaltungswirtin (FH) wird neue Leiterin des Bürger- und Ordnungsamtes und tritt die Nachfolge von Markus Böhm an, der Anfang nächsten Jahres in den Ruhestand geht. Der Gemeinderat wählte die gebürtige Weinheimerin am Mittwoch in nicht-öffentlicher Sitzung. Oberbürgermeister Manuel Just gab die Personalie zu Beginn der öffentlichen Sitzung bekannt.

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Gabi Lohrbächer-Gérard ist seit 35 Jahren bei der Weinheimer Stadtverwaltung tätig, seit über 20 Jahren als Referentin des Oberbürgermeisters und Leiterin der Ratsdienste, die für die Organisation der gesamten Gremienarbeit verantwortlich sind. Das Bürger- und Ordnungsamt zählt zu den größten und bedeutendsten Ämtern der Stadt – mit zahlreichen direkten Bürgerkontakten. Zum Amt gehören unter anderem die Verkehrs- und Versammlungsbehörde mit dem Gemeindevollzugsdienst, die Ausländerbehörde, die Gewerbeabteilung, das Bürgerbüro mit seinen vielfältigen Dienstleistungen, die Organisation der Kerwe sowie die Durchführung von Wahlen – einer der anspruchsvollsten Aufgaben einer Stadtverwaltung.

„Ich bin überzeugt“, erklärte Gabi Lohrbächer-Gérard nach ihrer Wahl, „dass ein modernes Bürger- und Ordnungsamt vor allem durch klare Strukturen, serviceorientiertes Denken und eine gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern geprägt sein sollte.“ Sie betonte, dass Bürgernähe, Transparenz und Dialog zunehmend wichtiger für das Zusammenleben in einer Stadt seien – und ergänzte: „Wir müssen den Menschen unsere Vorgehensweise und unsere Entscheidungen erklären und Lösungen möglichst gemeinsam mit den Beteiligten erarbeiten.“

Zu ihren bisherigen Aufgaben zählten unter anderem die Organisation von Empfängen und Veranstaltungen, die Städtepartnerschaften, das bürgerschaftliche Engagement sowie Sonderaufgaben wie die Koordination des Corona-Krisenstabes. Anfang 2026 übernimmt Lohrbächer-Gérard das neue Amt in einer politisch intensiven Phase: Im Frühjahr wird ein neuer Landtag gewählt, wenig später folgt die Oberbürgermeisterwahl. (tak)