Weinheim

Weinheimer Feuerwehr rettet Entenküken im Atrium

Die flauschigen Entenbabys waren in einen Lichtschacht im Sparkassen Atrium gestürzt und konnten sich nicht mehr selbständig befreien.

Wo sind wir denn hier gelandet? Die Entenküken kuscheln sich eng aneinander. Sie saßen am Dienstag in einem Lichthof im Atrium fest. Foto: Feuerwehr Weinheim
Wo sind wir denn hier gelandet? Die Entenküken kuscheln sich eng aneinander. Sie saßen am Dienstag in einem Lichthof im Atrium fest.

Diese Alarmierung hat die Weinheimer Feuerwehr eher selten: "Entenküken in Not" hieß es am Dienstagnachmittag. Wie sich herausstellte, waren neugeborene Entenküken in einem Lichthof im Sparkassen Atrium in der Bahnhofstraße abgestürzt. Die Einsatzkräfte verschafften sich einen Zugang und konnten drei Entenküken lebend retten. Ein weiteres war verletzt und zwei andere überlebten den Absturz nicht.

Vorsichtig befreien Mitglieder der Feuerwehr die kleinen Entenbabys aus ihrer misslichen Lage. Foto: Feuerwehr Weinheim
Vorsichtig befreien Mitglieder der Feuerwehr die kleinen Entenbabys aus ihrer misslichen Lage.

Die Feuerwehr nahm die Tiere in eine Tierrettungsbox auf und konnte diese dann an die Berufstierrettung Rhein-Neckar übergeben. Die Tierretter übernehmen die weitere Versorgung der Tiere, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr.

Küfergasse oder Bachgasse?

Wie wichtig es ist, bei einem Notruf die richtige Adresse durchzugeben, zeigte sich bei einem weiteren Einsatz. Zunächst rückte die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei und dem Rettungsdienst am Dienstagmittag in die Küfergasse nach Weinheim-Hohensachsen aus. Dort sei eine Person in hilfloser Lage, so die Meldung. Doch offenbar hatte sich der Anrufer, der den Notruf absetzte, in der Adresse geirrt. Daher wurde der Einsatz in der Küfergasse abgebrochen und die Einsatzfahrzeuge in die Bachgasse nach Weinheim-Sulzbach verlegt. Dort konnte dann auch die Person in Notlage angetroffen werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei den medizinischen Maßnahmen, sodass der Patient zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.

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