HSG Weschnitztal unter Druck: „Wir müssen endlich in die Spur kommen“
Zwei Punkte aus drei Spielen sind zu wenig für die eigenen Ansprüche der HSG Weschnitztal. Vor dem Heimspiel gegen Walzbachtal fordert Trainer Mirco Ritter eine deutliche Steigerung.
Weschnitztal. Wiedergutmachung ist angesagt, wenn die Verbandsliga-Handballer der HSG Weschnitztal am Samstagabend (10. Oktober, 19 Uhr) die HSG Walzbachtal empfangen. Nach der enttäuschenden 30:35-Niederlage am vergangenen Wochenende beim Aufsteiger Heidelberg-Leimen wäre alles andere als ein Erfolg vor eigenen Fans ein Rückschlag für das Team von Trainer Mirco Ritter. „Wir müssen endlich in die Spur kommen“, ist der Coach mit den bisherigen Auftritten und den 2:4 Punkten nicht zufrieden.
Walzbachtal kommt mit 4:2 Zählern in den Odenwald und vor allem mit dem Rückenwind eines Sieges gegen Oftersheim/Schwetzingen. „Wir bekommen es mit einem kompakten Gegner zu tun, der einem das Leben schwer machen kann, wenn man ihn ins Spielen kommen lässt“, warnt Ritter, wohlwissend, dass seine Team bei den bisherigen Auftritten vor allem die nötige Konstanz vermissen ließ.
Allerdings gibt es bei Weschnitztal einige personelle Fragezeichen: Samuel Bechtold, Timo Zehrbach und Jan Sauer sind angeschlagen. „Wir müssen schauen, wie sich das entwickelt“, erwartet Ritter eine eher kurzfristige Entscheidung, ob alle Spieler an Bord sind.
Angesichts des nicht allzu breiten Kaders, würden Ausfälle natürlich schmerzen. „Wir verfügen immer noch nicht über einen großen Kader, sind aber sicherlich qualitativ besser besetzt, als in der vergangenen Runde“, betont Ritter, „aber das müssen wir jetzt endlich auch einmal zeigen.“
HSG Weschnitztal II erhält Verbandsliga-Unterstützung
Etwas entspannen sollte sich indes die personelle Situation bei den Bezirksliga-Handballern der HSG Weschnitztal II: Zum Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen die SpVgg Ilvesheim hofft Trainer Franz-Josef Höly auf die Rückkehr des ein oder anderen zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Akteurs.
Zudem wird Unterstützung von oben erwartet: Das Trio Lars Heckmann, Marlon Emmerich und Ami Thron aus der ersten Mannschaft helfen bei der Reserve aus.
„Unser Ziel muss es natürlich sein, bei den Heimspielen möglichst die Punkte zu holen, wenn wir schon Unterstützung von den jungen Spielern aus der Ersten bekommen“, erklärt HSG-Vorstandsmitglied David Wieder und hofft nach zwei Niederlagen zum Start nun auf die ersten Punkte.