ISC Fürth verlängert mit Spielertrainer Ogün Hanci: Aufstieg fest im Blick
Der ISC Fürth setzt weiter auf Spielertrainer Ogün Hanci. Warum die Vertragsverlängerung mehr ist als Routine – und welche Rolle Aufstieg, Teamgeist und neue Spieler dabei spielen.
Fürth. Beim Fußball-B-Ligisten ISC Fürth ist eine wichtige Entscheidung gefallen – und sie hat Signalwirkung über den Platz hinaus: Spielertrainer Ogün Hanci hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Für den 29-Jährigen ist das ein klares Zeichen von Vertrauen – in beide Richtungen.
„Das ist ein klares Zeichen von Vertrauen“, sagt Hanci. Vertrauen vom Verein in seine Arbeit, aber auch von ihm selbst in die Entwicklung der Mannschaft und des gesamten Umfelds. Denn in den vergangenen Monaten habe sich beim ISC etwas entwickelt, das für ihn entscheidend war: „Es ist eine Mannschaft gewachsen, die nicht nur fußballerisch Qualität hat, sondern auch charakterlich überzeugt.“
Genau dieser Punkt habe ihn dazu bewogen, weiterhin Teil dieses Weges zu bleiben. „Das war für mich ein entscheidender Faktor.“
Fest in Fürth verwurzelt
Auch der Verein habe sich bewusst für die weitere Zusammenarbeit entschieden, weil eine klare Linie erkennbar sei. Disziplin, Zusammenhalt und eine Spielidee, die sich von Woche zu Woche weiterentwickelt – darauf basiert die aktuelle Entwicklung. Für Hanci ist dabei wichtig: „Wir wollen nicht nur kurzfristigen Erfolg, sondern nachhaltig etwas aufbauen.“
Dass er diesen Weg mitgeht, passt auch zu seiner persönlichen Situation: Hanci ist fest in Fürth verwurzelt und arbeitet neben dem Fußball in seinem Heimatort als Fliesenleger. Die Verbindung zum Verein und zur Region ist entsprechend eng.
Eine zentrale Rolle im Trainerteam spielt Co-Trainer Harun Besic. Für Hanci ist er ein entscheidender Faktor in der täglichen Arbeit: „Er macht es von außen überragend, bringt eigene Ideen ein und hat ein starkes Gespür für die Mannschaft.“ Die Zusammenarbeit hat eine besondere Basis, denn beide kennen sich seit ihrer Kindheit. „Wir sind ein eingespieltes Duo“ – dieses Vertrauen und diese Verbindung seien auch auf dem Platz spürbar.
Sportlich ist die Zielsetzung klar formuliert: Der ISC Fürth will den Aufstieg in die A-Liga schaffen. „Dafür arbeiten wir Woche für Woche mit voller Überzeugung“, betont Hanci. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war zuletzt der 2:0-Auswärtssieg bei der Tvgg. Lorsch II. Für den Spielertrainer zeigt dieses Spiel vor allem eines: „Jeder im Team weiß, worum es geht.“ Genau diese Mentalität werde bis zum letzten Spieltag entscheidend sein.
A-Liga muss nicht Endstation sein
Auch im Kader gibt es Bewegung. Mit Abas Chebib vom FC Fürth II konnte der ISC bereits einen Neuzugang verpflichten, der die Mannschaft verstärken soll. Zudem wird ab Sommer Fabrizio Locritani spielberechtigt sein und zusätzliche Qualität ins Team bringen. Hanci geht davon aus, dass sich noch weitere Spieler dem Verein anschließen werden.
Doch selbst ein möglicher Aufstieg wäre für den Spielertrainer kein Endpunkt. Vielmehr sieht er darin den nächsten Entwicklungsschritt für den ISC Fürth. In der A-Liga gehe es darum, sich zu etablieren, weiterzuentwickeln und sich mit stärkeren Gegnern zu messen. „Wir wollen nicht nur dabei sein, sondern auch dort unseren Fußball durchziehen und als Einheit auftreten“, sagt Hanci. tom