Fußball

Kreisliga A: Jetzt mischt auch die SG Hammelbach/Scharbach mit

Der A-Liga-Aufsteiger SG Hammelbach/Scharbach startet bei der SG Brandau/Gadernheim. Aschbachs Co-Spielertrainer Anas Sanori fällt länger aus.

Aschbachs Co-Spielertrainer Anas Sanori (rechts im Zweikampf mit Marcel Eckert) fällt nach seiner im Spiel gegen den SV Affolterbach erlittenen Verletzung noch für Wochen aus. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Aschbachs Co-Spielertrainer Anas Sanori (rechts im Zweikampf mit Marcel Eckert) fällt nach seiner im Spiel gegen den SV Affolterbach erlittenen Verletzung noch für Wochen aus.

Hammelbach/Scharbach. Nach zwei Spielverlegungen steigt Aufsteiger SG Hammelbach/Scharbach erst zum dritten Spieltag am Sonntag, 15 Uhr, in die laufende Runde der Fußball-Kreisliga A ein. Die Hürde ist beim mittlerweile etablierten A-Ligisten SG Brandau/Gadernheim auf dem Kunstrasenplatz in Gadernheim entsprechend hoch. Diese SG hat sich mit einem beeindruckenden 8:4 gegen den TSV Auerbach II zurückgemeldet.

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Das hat auch Oliver Zeug, Trainer der SG Hammelbach/Scharbach, bei zwei Spielbeobachtungen festgestellt: „Brandau/Gadernheim ist eine laufstarke Truppe, die weiß, wo das Tor steht, und zudem mit erfahrenen Spielern bestückt. Für uns ist das eine echte Standortbestimmung.“ Er weiß aber auch, dass sich seine Truppe nach dem guten letzten Jahr nicht verstecken muss. Denni Glesmann fällt wegen einer Entzündung für unbestimmte Zeit aus. Ein herber Verlust, wie Zeug bestätigt. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Abwehrchef Finn Fiederlein, der erst wieder das Training aufgenommen hat.

FSV Rimbach - SC Rodau (Sonntag, 15 Uhr)

Rimbachs Trainer Marcel Reibold hat nach dem sehr guten Start seiner Truppe mit zwei überzeugenden Siegen in zwei Spielen allen Grund zum Schwärmen: „Wir waren von Verletzungen weitestgehend verschont, die Urlauber sind noch da und wir profitieren von einem für unsere Verhältnisse recht breiten Kader.“ Dementsprechend ist die Stimmung gut, das Team ist eingespielt und diejenigen, die eingewechselt werden, halten, so Reibold, das Tempo hoch. Er rechnet sich einen weiteren Heimsieg gegen den SC Rodau aus, ist allerdings gewarnt, weil Rodau zuletzt dem Kreisoberligaabsteiger FC Ober-Abtsteinach ein Unentschieden abgetrotzt hat. Er klagt das grobe Foulspiel in Hofheim an Robin Hechler in einem ansonsten fairen Spiel an. Stand jetzt kommt Hechler aber mit einer Prellung davon. Die anderen leicht angekratzten Spieler sollten am Sonntag wieder fit sein. Wenn nicht, lauern andere auf ihre Chance.

SV/BSC Mörlenbach - VfR Fehlheim II (Sonntag, 15 Uhr)

Nach dem Sieg gegen die SG Brandau/Gadernheim soll der SV/BSC Mörlenbach gegen den VfR Fehlheim II am besten gleich nachlegen. Das ist der Wille von Trainer Thorsten Bartmann, der am Sonntag neben anderen Rückkehrern wie Alexander Steffey, Fynn Laick, Yannik Laick und Paul Bartmann wieder dabei ist und die Geschicke vom Spielfeldrand aus dirigieren kann. Mit Offensivkraft soll der Gegner unter Druck gesetzt werden und die Defensive soll gegen schnelles Umschaltspiel gewappnet sein. Bartmann: „Gegen diesen Gegner ist es immer schwer, etwas zu holen.“ - Wegen Knieproblemen ist der Einsatz von Alexander Steffey allerdings nicht sicher.

TG Jahn Trösel - TSV Hambach (Sonntag, 15 Uhr)

Einen eher unglücklichen Saisonstart hat der TSV Hambach erwischt. Deshalb muss die TG Jahn Trösel jetzt doppelt aufmerksam sein, meint Trainer Uwe Engert: „Hambach hat eigentlich mit starken Neuzugängen eine gute Truppe beisammen. Sie ist besser, als es der Tabellenplatz auszusagen vermag, steht aber schon jetzt unter Zugzwang. Wir werden alles investieren müssen, um die drei Punkte bei uns zu behalten.“ Diese Aufgabe soll, so Engert, mit dem eigenen, bewährten Kader aus vor allem jungen und einigen erfahreneren Spielern erfüllt werden.

TV Lampertheim - TSV Aschbach (Sonntag, 14 Uhr)

Auf Wunsch der Gastgeber wird das Spiel gegen Aschbach schon um 14 Uhr angepfiffen. Nicht ganz so gute Erinnerungen hat Aschbachs Trainer Thomas Baucsek an das Spiel beim TVL von vor einem Jahr. Mit dem damals überraschenden 0:1 in letzter Minute büßte Aschbach die Tabellenführung ein. Jetzt werden die Karten neu gemischt. Aschbach und Baucsek können mit dem Start und vier Punkten sehr zufrieden sein. „Wenn uns jetzt noch ein Dreier in Lampertheim gelingt, können wir die Woche darauf zu Hause gegen Mörlenbach befreiter aufspielen.“

Wenn auch immer mal wieder der eine oder andere Spieler ausfällt, so kann das mit der Qualität im Gesamtkader kompensiert werden, zeigt Baucsek eine gesunde Zuversicht. Co-Spielertrainer Anas Sanori wird nach seiner schweren Verletzung im Spiel gegen Affolterbach noch für Wochen ausfallen. Gelb-Rot-Sünder Miguel Mauricio ist noch für ein Spiel gesperrt. Dafür kehren David Minuth und Nils Helfrich wieder zurück, ist Florian Wagner wieder gesund.

TSV Auerbach II - FC Ober-Abtsteinach (Sonntag, 13 Uhr)

An die erste Halbzeit im Spiel in Rodau (1:1) soll angeknüpft werden. Das ist der Wunsch von Ober-Abtsteinachs Spielertrainer Jan Schörling vor dem Spiel bei der zweiten Mannschaft des Gruppenligisten TSV Auerbach. Schörling weiß, dass das Spiel bei einer Reserve immer schwer einzukalkulieren ist: „Man weiß nie, wer aufläuft.“ Aber nach der Steigerung im Spiel in Rodau gegenüber der misslungenen Heimpremiere gegen Hofheim ist die Stimmung bei Schörling und seiner Truppe nicht schlecht. Fraglich bleibt, ob die angeschlagenen Spieler Felix Roth, Robin Oberle und Jonas Jaap am Sonntag mit auflaufen können. Dafür kehren die Urlauber Maximilian Krüger und Robin Beckenbach zurück. Schörling selbst ist seit letzten Sonntag wieder dabei und kann neben seinem Co-Spielertrainer Björn Hoppe mitwirken. Nach Plan spielfrei ist der SV Affolterbach. mk