Kreisliga B: Wie gut ist der SV Fürth II wirklich?
Nach Jahren im B-Liga-Abstiegskampf hat der SV Fürth am Sonntag plötzlich ein Spitzenspiel beim FSV Zotzenbach.
Dritter gegen Zweiter der Fußball-Kreisliga B. Das verspricht Spannung im kleinen Derby FSV Zotzenbach gegen SV Fürth II (Sonntag, 15 Uhr). FSV-Vorsitzender Roland Agostin hat Respekt vor der Leistung des SV. „In allen drei Mannschaften haben die gut zugelegt“, sagt er. Deshalb geht er davon aus, dass die Gäste selbstbewusst auftreten werden. Allerdings ist sein Team gefordert, zu Hause zu punkten, „wenn wir oben mitspielen wollen“. Dafür ist es aber auch nötig, 90 Minuten lang eine konstante Leistung auf den Platz zu bringen und nicht wie in Affolterbach zwei verschiedene Halbzeiten zu spielen. „Wir müssen beweisen, was wir draufhaben“, betont er. Agostin ist sich sicher, „dass wir es besser können als gegen den SVA“. Mit entsprechendem spielerischen und kämpferischen Einsatz soll es klappen.
Fürths Co-Trainer Kai Brehm schätzt den FSV gerade im Sturm als sehr stark ein. „Die sind individuell sehr gut aufgestellt“, warnt er, weshalb sie der Coach für einen Favoriten der Klasse hält. Andererseits hat die SV-Reserve in den ersten vier Begegnungen bereits viele Punkte mitgenommen. Jetzt wird sich Brehm zufolge zeigen, „wie gut wir wirklich sind“. Denn es ist kein einfaches Unterfangen, gegen jemanden wie Zotzenbach zu bestehen.
SG Gronau - SV Affolterbach (Sonntag, 15 Uhr)
Nach dem „super, super unnötigen Punktverlust“ beim 3:4 gegen Elmshausen ist SVA-Trainer Sebastian Theobald immer noch ein wenig sauer über die Undiszipliniertheit der beiden Rotsünder. Die fehlen ihm jetzt auf jeden Fall. Dazu kommen ein paar Angeschlagene. Der Coach hofft auf einen gut bespielbaren Platz. Ihm ist die schwere Partie aus dem vergangenen Jahr noch in guter Erinnerung. Die Elf fährt allerdings positiv gestimmt nach Gronau und will drei Punkte einfahren. „Wir spielen einen sehr guten Fußball und wollen das auf den Platz bringen.“
TSV Elmshausen - TSV Weiher (Sonntag, 15 Uhr)
Die Hausherren schätzt TSV-Trainer Holger Taube als den stärksten Aufsteiger mit einer richtig guten Offensive ein. Deshalb wird seine Elf wie so oft in der vergangenen Zeit defensiv auftreten. Ebenfalls wie immer muss Taube auf den einen oder anderen Spieler aus der der AH zurückgreifen. Trotz der bisherigen „nicht so tollen Ergebnisse“ ist die Moral in der Truppe gut. „Wir haben mit Spaß trainiert“, berichtet er.
TSV Gras-Ellenbach - SV Kirschhausen (Sonntag, 15 Uhr)
Nach dem spielfreien Wochenende ist der TSV heiß auf das anstehende Spiel, sagt Trainer Okan Bekyigit. Kirschhausen kommt mit einem 5:0-Sieg gegen die Tvgg Lorsch II im Rücken und war im vergangenen Jahr ein unangenehmer Gegner, weiß er. Seine Jungs schafften es aber, die maximale Ausbeute zu holen. Nach dem holprigen Saisonstart „wollen wir nach dem Sieg im vergangenen Spiel auch dieses gewinnen und die Serie ausbauen“, so der Coach.
SG Hammelbach/Scharbach - FSG Bensheim (Sonntag, 15 Uhr)
Mit der FSG ist einer von zwei starken Aufsteigern zu Gast, sagt Trainer Oliver Zeug. Die Mannschaft verfügt über eine gute Mischung aus jungen talentierten und erfahrenen Spielern. Besonderes Augenmerk muss man auf den altgedienten Offensivspieler Daniel Geiß und Newcomer Vladislav Murshel legen. „Mit beiden haben wir schon schlechte Erfahrungen gemacht“, warnt er. Es gilt, sie weitestgehend aus dem Spiel in einer intakten Mannschaft zu nehmen. Auf der anderen Seite muss die SG schnell ins eigene Spiel finden und es deutlich besser machen als am vergangenen Wochenende, um die Punkte zu behalten. Nachdem mit Emig, Bauer, Bergmann und Unger wahrscheinlich gleich vier Leistungsträger aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen, wird es nun auf Spieler ankommen, die zuletzt nicht in der Startelf standen. „Sie haben die Chance zu zeigen, wie wichtig jeder einzelne ist“, betont der Coach. tom