Handball

Nach zehn Spielen: HSG Fürth/Krumbach meldet sich zurück

Die Fürther feiern gegen den Tabellenletzten HSG Langen endlich wieder einen Sieg in der Bezirksoberliga. Paul Schüle zieht sich Kreuzbandriss zu.

Sören Dorn spielte nach dem Kreuzbandbriss von Paul Schüle im Tor der HSG Fürth/Krumbach durch. Foto: Katrin Oeldorf
Sören Dorn spielte nach dem Kreuzbandbriss von Paul Schüle im Tor der HSG Fürth/Krumbach durch.

Fürth. Die HSG Fürth/Krumbach hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Nach zehn Partien ohne doppelten Punktgewinn feierten die Bezirksoberliga-Handballer aus dem Odenwald am Samstagabend endlich wieder einen Erfolg und gewannen gegen das Schlusslicht HSG Langen aufgrund einer ganz starken zweiten Hälfte klar und verdient mit 43:26 (19:16).

„Das sah heute wirklich gut aus“, freute sich Fürths Trainer Ingo Trumpfheller. Besonders hob er das Duo David Fischer und Matthis Jäckel hervor, die gemeinsam auf 23 Treffer kamen. „Aber auch Umut Camcioglu hat eine starke Leistung gezeigt, und insgesamt hat sich bemerkbar gemacht, dass wir heute endlich einmal wieder variieren konnten“, so der Coach. Dabei gab es vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft: Torhüter Paul Schüle hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Für ihn rückte Stefan Eisenhauer in den Kader, musste aber nicht eingreifen. Sören Dorn spielte die 60 Minuten durch und konnte sich über weite Strecken auf eine aufmerksame Defensive verlassen.

Fürth/Krumbach erwischte einen guten Start, führte schnell mit 4:0 (5.), doch danach schlichen sich ein paar Nachlässigkeiten ein, was Langen bestrafte. Beim 11:10 und 15:12 (23.) lag das Schlusslicht vorne, und Trumpfheller war gezwungen, seine Deckung umzustellen. Die nun gespielte 5:1 funktionierte gut, und noch vor der Pause wurde aus dem Drei-Tore-Rückstand ein Drei-Tore-Vorsprung. In der zweiten Hälfte agierten die Odenwälder immer sicherer und bauten nach dem 26:24 (40.) ihren Vorsprung mit einem 10:0-Lauf auf 36:24 (52.) aus, womit sie die Partie entschieden. „In dieser Phase liefen auch endlich unsere Konter wieder“, war auch Trumpfheller die Erleichterung über den Sieg anzumerken.

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„Das sollte uns auch Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben“, hofft er nun, dass aus den verbleibenden zwei Spielen zumindest noch zwei Punkte geholt werden können: „Am nächsten Wochenende gegen den SV Erbach, der noch mitten im Meisterschaftskampf steckt, wird es natürlich brutal schwer, aber dann zum Abschluss gegen Lorsch/Einhausen rechne ich mir auf alle Fälle etwas aus.“

HSG Fürth/Krumbach: Eisenhauer, Dorn – Metzger (2/1), Matthis Jäckel (10), Thiede, Renner (3), Fischer (13), Koch, Herdner (1), Camcioglu (4), Mink (5), Schüle, Raabe (2), Kaiser (3). mep