Fußball-Kreisoberliga

SV Lörzenbach nimmt Punkt aus Unter-Abtsteinach mit

Lörzenbachs Trainer Ron Hachenberger ärgert sich über eine nicht geahndete Ohrfeige. In der Kreisoberliga gewinnt Birkenau das Kellerduell gegen Lindenfels/Winterkasten.

Erik Anhölcher (links) holt sich nach dem 1:0 gegen den SV Lörzenbach den Glückwunsch von Blerton Muca ab. Die SG Unter-Abtsteinach musste sich im Heimspiel allerdings mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben. Foto: Gian-Luca Heiser
Erik Anhölcher (links) holt sich nach dem 1:0 gegen den SV Lörzenbach den Glückwunsch von Blerton Muca ab. Die SG Unter-Abtsteinach musste sich im Heimspiel allerdings mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben.

Unter-Abtsteinach. Und wieder hat die SG Unter-Abtsteinach unnötig Punkte liegen lassen. Der SV Lörzenbach hat dagegen mit dem 3:3-Unentschieden einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga gemacht. In den ersten 20 Minuten dominierten die Platzherren und gingen nach dem Treffer von Erik Anhölcher 1:0 (12.) in Führung.

Die Lörzenbacher zeigten sich effektiv: Mit den ersten beiden Torschüssen auf das Unter-Abtsteinacher Gehäuse gelangen dem SV zwei Treffer. „Wir haben bei den Gegentoren aber auch ganz schlecht verteidigt, beide Male waren die Lörzenbacher Torschützen total blank“, ärgerte sich SG-Trainer Marcus Lauer. Tim Krauss (22.) und Dean Hebling (31.) drehten die Partie zunächst. Die SG glich durch Yunus Güder (37.) aus und kassierte noch vor der Pause nach einem weiteren Fehler das 2:3 (45.) durch Kevin Hiller. Mit viel Wut im Bauch kam Unter-Abtsteinach aus der Kabine. Blerton Muca erzielte das 3:3 (52.). In der Folge drängte die SG auf den vierten Treffer, während Lörzenbach mit Kontern gefährlich blieb. Letztlich rettete der SVL den wichtigen Punkt über die Zeit.

„Wir wollen uns ordentlich aus der Saison verabschieden, aber das haben wir diesmal nicht gezeigt“, sagte ein enttäuschter Unter-Abtsteinacher Coach Marcus Lauer. „Ich bin zufrieden mit dem Punkt“, sagte der Lörzenbacher Trainer Ron Hachenberger, der betonte: „Leider hat der Schiedsrichter die Tätlichkeit eines Unter-Abtsteinacher Akteurs beim Stand von 3:2 für uns nicht gesehen. Der Spieler hat in seinem eigenen Fünf-Meter-Raum unserem Spieler eine Ohrfeige gegeben. Das wäre eine Rote Karte und ein Elfmeter für uns gewesen.“

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SG Unter-Abtsteinach: Darffour – Yonnas (50. Ngusse), Wolff, Siefert (50. Efstathiu), Yahaya (80. Jöst), Erik Anhölcher, Güder (65. Lelek), Gärtner, Muca, Kirtay, Nils Anhölcher.

SV Lörzenbach: Pfeifer – Ripper, Brabandt, Mades, Hebling, Kilian, Krauss, Hölzing, Hodroj, Hiller, Sadic. Einwechslungen: Wurtz (60.), Krieger (72.).

Tore: 1:0 Erik Anhölcher (12.), 1:1 Krauss (22.), 1:2 Hebling (31.), 2:2 Güder (37.), 2:3 Hiller (45.), 3:3 Muca (52.).

Olympia Lorsch – SV Unter-Flockenbach II 1:0 (0:0)

In einem ausgeglichenen und auch chancenarmen Spiel geriet der SV Unter-Flockenbach II mit 0:1 in Rückstand. Der Lorscher Torjäger Lars Palkovitsch verwandelte einen Elfmeter. „Es war ein Strafstoß, aber ein äußerst unglücklicher“, sagte der Unter-Flockenbacher Co-Trainer Yannick Cezanne. Die „Flockies“ hatten im ersten Durchgang Pech: Michel Fischer traf nur die Latte. Auch in der zweiten Hälfte verhinderte Aluminium den Unter-Flockenbacher Ausgleich, als David Knapp diesmal das Quergebälk traf. Fünf Minuten vor dem Ende gab es dann auch einen Foulelfmeter für den SVU II. Endrit Beka scheiterte aber vom Punkt. „Im Endeffekt war da auf jeden Fall ein Punkt drin“, befand Cezanne nach der knappen Niederlage.

SV Unter-Flockenbach II: Urbanek – Brandt, Mark Mayer, Mulaj, Moh Amar, Döner, Kamuff, Haidinger, Endrit Beka, Fischer, Knapp.

Tor: 1:0 Palkovitsch (FE).

SG Lindenfels/Winterkasten – VfL Birkenau 2:4 (1:1)

Der Knoten beim VfL Birkenau im Abstiegskampf ist geplatzt. „Es war kein schönes Spiel, der Gegner hat mit langen Bällen agiert, aber Kompliment an die Mannschaft: Sie hat den Kampf angenommen und ist endlich einmal für die harte Arbeit belohnt worden“, sagte der Birkenauer Coach Daniel Hahn. Der VfL steht nach dem Sieg zwei Punkte vor der SG Lindenfels/Winterkasten, die wieder auf den vorletzten Platz rutschte und mit den Birkenauern die Ränge tauschte.

Dabei erwischte die SG den besseren Start: Moritz Brunner brachte die Platzherren mit 1:0 in Front. Doch die Birkenauer schlugen zurück, und der früh eingewechselte Andre Halblaub traf bei seinem Comeback zum 1:1 (37.). Nach der Halbzeit geriet Birkenau durch ein Eigentor erneut in Rückstand, übernahm danach jedoch die Kontrolle. Paul Kleinert traf im Gegenzug zum 2:2 (53.). In der Schlussphase belohnte sich Birkenau dann für den Angriffsfußball: Marc Laudenklos (85.) und Fabio Tschunt (86.) sorgten mit ihren Toren für einen hoch erfreuten Daniel Hahn. „Natürlich ist da jetzt Erleichterung, denn wir gehören da unten nicht rein, das hat das Team hier gegen die SG bewiesen“, befand der VfL-Coach.

VfL Birkenau: Müller – Hentschel (17. Andre Halblaub, 37. Laudenklos), Heiser, Sauer, Wolk, Jan Luka Tschunt, Mor, Fabio Tschunt, Niklas Halblaub, Kleinert, Hick.

Tore: 1:0 Brunner (16.), 1:1 Andre Halblaub (37.), 2:1 Heiser (Eigentor, 53.), 2:2 Kleinert (53.), 2:3 Laudenklos (85.), 2:4 Fabio Tschunt (86.).

Starkenburgia Heppenheim – KSG Mitlechtern 0:0

Die KSG Mitlechtern bleibt im Jahr 2026 weiter ungeschlagen. Mitlechtern holte auch beim starken Aufsteiger Starkenburgia Heppenheim, der derzeit auf dem sechsten Platz steht, einen Punkt. Und es war noch mehr drin: Christoph Kilian vergab in der ersten Halbzeit eine große Chance für die KSG (17.). In der Folge zeigten beide Defensivabteilungen eine gute Leistung. Bei Mitlechtern scheiterte der zuvor eingewechselte Nicholas Stephan noch am Heppenheimer Keeper Timo Rothermel (72.). Die KSG Mitlechtern rutschte durch das torlose Remis in der Tabelle zwar auf den elften Rang ab, hat allerdings fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

KSG Mitlechtern: Schmitt – Christian Bitsch, Hirsch (53. Clemens Kilian), Renkewitz, Hohrein, Gianluca Müller, Renkewitz (58. Stephan), Hohrein, Gianluca Müller, Schneider, Dippel, Christoph Kilian. bol