Ab Freitag in Rom

Die wichtigsten Entscheidungen bei der Leichtathletik-EM

Sechs Tage dauern die Europameisterschaften in der Leichtathletik in Rom. Diese Wettbewerbe dürften bis zum kommenden Mittwoch vor allem aus deutscher Sicht besonders interessant werden.

Gesa Felicitas Krause aus Deutschland im 3000 m Hindernis Finale bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft. Foto: Michael Kappeler/dpa
Gesa Felicitas Krause aus Deutschland im 3000 m Hindernis Finale bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft.

Rom (dpa) - Mit Hoffnungen auf Medaillen in diversen Wettbewerben gehen die rund 110 deutschen Starterinnen und Starter in die Leichtathletik-EM von Freitag bis Mittwoch in Rom. Ein kurzer Überblick über die Höhepunkte:

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Freitag, 7. Juni:

Diskus, Männer (21.00 Uhr/ARD): Das top besetzte Feld mit Weltrekordler Mykolas Alekna aus Litauen verspricht einen hochklassigen Wettkampf, in dem das deutsche Trio Henrik Janssen, Clemens Prüfer und Mika Sosna mitmischen möchte.

Kugelstoßen, Frauen (21.33 Uhr/ARD): Yemisi Ogunleye aus Mannheim zählt nach WM-Silber in der Halle zu den großen deutschen Hoffnungen auf eine Medaille.

Samstag, 8. Juni:

20 Kilometer Gehen, Männer (18.00 Uhr/ZDF): Nach EM-Silber über 35 Kilometer und WM-Platz fünf über 20 Kilometer rechnet sich der Potsdamer Christopher Linke erneut etwas aus.

Diskus, Frauen (21.37 Uhr/ZDF): Auch ohne die Olympia- und EM-Zweite Kristin Pudenz gibt es durch das deutsche Trio Shanice Craft, Marike Steinacker und Claudine Vita gute Chancen.

100 Meter, Männer (22.53 Uhr/ZDF): Die italienischen Fans hoffen auf Olympiasieger und Titelverteidiger Marcell Jacobs, doch der Lokalmatador ist nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht der Favorit.

Sonntag, 9. Juni:

Halbmarathon, Männer (9.00 Uhr/ARD), Frauen (9.30 Uhr/ARD): Statt eines Marathons wird zwei Monate vor Olympia nur die halbe Distanz gelaufen, im Rennen um Medaillen im Einzel und im Team dabei sind unter anderem Marathon-Europameister Richard Ringer und der deutsche Rekordler Amanal Petros.

3000 Meter Hindernis, Frauen (22.04 Uhr/ARD): Gesa Felicitas Krause ist nach ihrer Babypause zurück, die zweimalige Europameisterin geht als Europas Schnellste in die EM, bei der auch die EM-Zweite Lea Meyer und Olivia Gürth Hoffnung machen.

100 Meter, Frauen (22.53 Uhr/ARD): Zwei Jahre nach EM-Gold im Einzel und mit der Staffel richten sich die Blicke auf Gina Lückenkemper, die als Titelverteidigerin diesmal die Gejagte ist.

Montag, 10. Juni:

200 Meter, Männer (22.50 Uhr/ZDF): Der deutsche Rekordhalter Joshua Hartmann hat Außenseiterchancen, wenn es für ihn perfekt läuft.

Dienstag, 11. Juni:

Zehnkampf, Männer (22.25 Uhr/ARD): Die Aufholjagd zu Gold von Niklas Kaul war einer der großen EM-Momente 2022 in München, die Konkurrenz ist aber auch in Rom wieder groß.

Mittwoch, 12. Juni:

Stabhochsprung, Männer (20.20 Uhr/ZDF): Titelverteidiger Armand «Mondo» Duplantis aus Schweden ist immer für einen Weltrekord gut, der EM-Zweite Bo Kanda Lita Baehre, Torben Blech und Oleg Zernikel können an einem guten Abend um eine Medaille mitspringen.

Speerwurf, Männer (20.28 Uhr/ZDF): Julian Weber möchte seinen Triumph von München wiederholen, zu seinen härtesten Konkurrenten zählt wieder der Tscheche Jakub Vadlejch - und vielleicht das deutsche Talent Max Dehning.

Weitsprung, Frauen (20.54 Uhr/ZDF): Malaika Mihambo ist nach ihrer Verletzung im vorigen Jahr zurück und zählt wie immer zu den Kandidatinnen auf eine Medaille, in Mikaelle Assani und Laura Raquel Müller gibt es auch deutsche Konkurrentinnen.

4x100 Meter, Frauen (22.38 Uhr/ZDF): Die deutsche Staffel um Gina Lückenkemper würde gern den Gold-Moment von 2022 wiederholen, aus dem damaligen Quartett fehlt diesmal Alexandra Burghardt.