Champions League

Überraschende Rückkehr: Schlotterbeck und Can im Kader

Das Abwehrpersonal bereitet dem BVB zuletzt Sorgen. Doch vor dem wichtigen Playoff-Rückspiel in der Champions League in Bergamo entspannt sich die Lage - zwei Leistungsträger sind zurück.

Die Abwehrbosse Nico Schlotterbeck und Emre Can absolvierten gemeinsam das Abschlusstraining. (Archivbild) Foto: Bernd Thissen/dpa
Die Abwehrbosse Nico Schlotterbeck und Emre Can absolvierten gemeinsam das Abschlusstraining. (Archivbild)

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund kann im Playoff-Rückspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo wieder auf die zuletzt angeschlagenen Nico Schlotterbeck und Emre Can bauen. «Wir freuen uns, dass unsere beiden Kapitäne in einem sicherlich sehr intensiven Spiel wieder an Bord sind. Sie sind einsetzbar und werden uns helfen», sagte BVB-Trainer Niko Kovac vor der Partie am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN).

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Sowohl Schlotterbeck als auch Can konnten das Abschlusstraining der Dortmunder absolvieren. Kovac ließ aber offen, wie genau er mit den beiden Abwehrspielern plant. «Wir müssen noch einmal nachdenken und besprechen, ob wir es machen und wie wir es machen», sagte der 54 Jahre alte Fußball-Lehrer.

Während der 15 öffentlichen Minuten der Einheit trainierten die Nationalspieler mit dem Team. Knapp zwei Stunden später bestätigte der Verein, dass sie mit nach Bergamo fliegen. Dort steigt am Mittwochabend, drei Tage vor dem Bundesliga-Gipfel gegen den FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr/Sky), das wichtige Champions-League-Spiel.

Kapitän Can war seit Ende Januar mit Adduktorenproblemen ausgefallen und fehlte dem BVB in dieser Zeit in fünf Pflichtspielen. Ein Einsatz für die Startelf am Mittwochabend käme vermutlich trotz der Personalprobleme zu früh. 

Süle und Mané fehlen weiterhin

Anders sieht es bei Schlotterbeck aus, der wegen muskulärer Probleme unter anderem auch den 2:0-Hinspielerfolg gegen Bergamo verpasst hatte. Er dürfte wohl direkt in der Startformation stehen. Zumal Kovac auch weiterhin auf die Defensivspieler Niklas Süle und Filippo Mané verzichten muss. 

Im Playoff-Hinspiel hatten Waldemar Anton und Ramy Bensebaini gemeinsam mit Startelf-Debütant Luca Reggiani die Dreierabwehrkette gebildet. Das Trio blieb dabei ohne Gegentor.