2. Liga

Vuskovic zu seiner Sperre: «Werde mich nicht brechen lassen»

Das DFB-Sportgericht hat Mario Vuskovic vom Hamburger SV wegen Epo-Dopings für zwei Jahre gesperrt. Foto: Arne Dedert/dpa
Das DFB-Sportgericht hat Mario Vuskovic vom Hamburger SV wegen Epo-Dopings für zwei Jahre gesperrt.

Hamburg (dpa) - Einen Tag nach seiner zweijährigen Sperre wegen Epo-Dopings durch das DFB-Sportgericht hat sich HSV-Profi Mario Vuskovic zu Wort gemeldet. «Ich werde mich davon nicht brechen lassen und bis zum Ende kämpfen, um die Wahrheit zu beweisen», schrieb er bei Instagram.

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Der 21 Jahre alte Kroate bedankte sich beim Hamburger SV, seinem Heimatverein Hajduk Split, dem kroatischen Fußball-Verband und vor allem den Anhängern für die Unterstützung.

«Ein riesengroßer Dank geht raus an alle meine Fans, die mir Tag für Tag zur Seite standen und es bis heute noch tun», teilte der Innenverteidiger mit. «Eure Nachrichten und euer Support, geben mir die Motivation nicht aufzugeben und schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückzukehren.» Und an seine HSV-Teamkollegen und die Fans gerichtet, appellierte er mit Blick auf das Zweitliga-Spiel am Abend (18.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf: «Viel Glück heute und lasst uns drei Punkte holen.»     

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte am Donnerstag bekannt gegeben, Vuskovic wegen Epo-Dopings bis zum 14. November 2024 zu sperren. Das Abwehrtalent bestreitet den Doping-Vorwurf. Er ist seit dem 15. November 2022 gesperrt. Mit seinem Urteil blieb das Sportgericht allerdings unter der Maximalsperre von vier Jahren. 

Der HSV hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Sportgerichts-Entscheidung in Absprache mit den Anwälten des Spielers angekündigt, Berufung beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Der Fall hat sich zu einem Grundsatzstreit über die Epo-Analytik entwickelt. Auch die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) teilte mit, in der kommenden Woche entscheiden zu wollen, ob sie Rechtsmittel einlegt.