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Wechsel zum Stadtrivalen: Tousart von Hertha zu Union

Das ist brisant: Herthas Franzose und Rekordeinkauf wechselt zum Stadtrivalen nach Berlin-Köpenick.

Lucas Tousart (r) wechselt innerhalb Berlins zu Union. Foto: Soeren Stache/dpa
Lucas Tousart (r) wechselt innerhalb Berlins zu Union.

Berlin (dpa) - Lucas Tousart wechselt innerhalb Berlins von Bundesliga-Absteiger Hertha BSC zu Champions-League-Teilnehmer 1. FC Union. Den von Fans sicherlich als brisant angesehenen Transfer gaben beide Fußball-Clubs parallel bekannt.

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«Der Weg und der Erfolg von Union in den vergangenen Jahren sind sehr bemerkenswert und ich freue mich auf die neue Herausforderung», sagte der 26 Jahre alte Franzose in der Mitteilung der Eisernen aus Berlin-Köpenick und versicherte: «Ich gehe davon aus, dass ich mich schnell im Verein einleben und zum Erfolg von Union beitragen kann.»

Tousart war mit 25 Millionen Euro bisher der Rekordeinkauf von Hertha BSC. Laut «Bild»-Informationen soll Union nun nur drei Millionen bezahlt haben, Bonusgelder könnten allerdings noch dazukommen.

Ruhnert: «Er wird perfekt zu uns passen»

Bestätigte offizielle Angaben und weitere Details zum Kontrakt gab es von den Beteiligten aber nicht. Union machte wie üblich auch keine Angaben zur Laufzeit des Vertrages. «Ein Spieler seiner Qualität ist für jede Mannschaft ein Gewinn. Er wird perfekt zu uns passen und wir freuen uns, dass er sich für Union entschieden hat», sagte Unions Geschäftsführer Profifußball Männer, Oliver Ruhnert, in der Mitteilung.

Hertha hatte Tousart Anfang 2020 von Olympique Lyon verpflichtet, ihn aber sofort wieder an den französischen Club ausgeliehen. Ab Sommer 2020 trug der Mittelfeldspieler das Trikot des Krisen-Clubs aus dem Westend. 96 Pflichtspiele, neun Tore, fünf Vorlagen - so die Bilanz. «Lucas hat sich immer für das Trikot mit der Fahne auf der Brust aufgeopfert und immer alles für den Verein, unsere Mannschaft und die Fans gegeben. Auch deshalb haben wir jetzt seinem Wechselwunsch zugestimmt und möchten ihm alles Gute wünschen», sagte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber.

Bemerkenswert dürften für Tousart vor allem die kommenden Heimspiele mit Union in der Champions League werden. Statt im Stadion An der Alten Försterei werden die Eisernen ihre Partie im Olympiastadion bestreiten - der Heimspielstätte von Hertha BSC.