Fußball-Nationalmannschaft

Wie Nagelsmann das Zauberduo «Wusiala» starkredet

Der Flow der Heim-EM will sich beim Offensiv-Duo Musiala und Wirtz bei der WM in Amerika einfach nicht einstellen. Der Bundestrainer beschwört ihn nach dem 1:2 gegen Ecuador für die K.o.-Phase.

Jamal Musiala (r) versucht viel, aber er kann die Gegenspieler nicht abschütteln. Foto: Jan Woitas/dpa
Jamal Musiala (r) versucht viel, aber er kann die Gegenspieler nicht abschütteln.

East Rutherford (dpa) - Er kommt einfach nicht, der große «Wusiala»-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter. 

Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei «Wusiala». 

Wirtz fehlt «Dosenöffner-Aktion», Musiala braucht Rhythmus

Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: «Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.»

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Florian Wirtz beim Torschuss. Ihm fehlt die «Dosenöffner-Aktion», sagt der Bundestrainer. Foto: Tom Weller/dpa
Florian Wirtz beim Torschuss. Ihm fehlt die «Dosenöffner-Aktion», sagt der Bundestrainer.

Zum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: «Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln - er auch. Er hat ja schon getroffen.» Beim 7:1 gegen Curaçao. «Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.»