Buschsieper macht für die SGL den Deckel drauf
Leutershausen zeigt beim 29:28 gegen Fürstenfeldbruck eine mannschaftlich geschlossene Energieleistung. Allen Personalsorgen zum Trotz verteidigen die Teufel Platz drei
Die SG Leutershausen zeigte gegen TuS Fürstenfeldbruck eine starke Leistung und belohnte sich mit dem knappen 29:28-Erfolg. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen sehr unangenehme Gegner“, sah SGL-Trainer Thorsten Schmid einen engagierten Auftritt seiner Drittliga-Handballer. Mit dem Selbstvertrauen des Tabellendritten ging Leutershausen die Partie an. Von Beginn an war die SGL da, gab den Ton an und profitierte von einer starken Leistung von Torwart Alexander Hübe, einigen Abschlussschwächen der Gäste sowie einem weitestgehend konzentrierten Angriffsverhalten.
Schon in der 17. Minute zog die SGL erstmals mit drei Toren davon, Fürstenfeldbruck kam dann jedoch zurück und drehte kurzzeitig das Spiel. Die 11:10-Führung der Gastmannschaft war allerdings die letzte an diesem Abend. Die Roten Teufel von der Bergstraße drehten auf und legten einen 8:0-Lauf hin, um dann mit sieben Toren zu führen. Bis zur Halbzeit kam Fürstenfeldbruck nochmals auf fünf Tore heran. „Wir haben im ersten Durchgang eine gute Lösung gegen das offensive Abwehrsystem gefunden“, sagte Schmid.
Kraft lässt nach der Pause nach
Aber in Halbzeit zwei wurde es dennoch spannend. „Man hat gemerkt, dass die Kräfte schwinden.“ Für die fehlenden Topspieler Kevin Bitz und Yessine Meddeb mussten andere Spieler in die Bresche springen. Tim Götz war einer davon, der immer wieder starke Aktionen zeigte. Dennoch kam Fürstenfeldbruck vier Minuten vor Ende wieder auf ein Tor heran. Die Heinrich-Beck-Halle bebte und 460 Fans feuerten ihr Team lautstark an. „Die Unterstützung hat der Mannschaft die nötige Energie gegeben. Das war stark vom Publikum heute“, lobte Schmid einmal mehr das Publikum.
Und dann war da noch Patrick Buschsieper, der die letzten beiden Tore der SGL erzielte und dadurch den Sieg sicherte. „Man darf aber auch nicht vergessen, dass ich einen Ball verliere“, sah „Buschi“, der seit drei Spielen aufgrund der Personalmisere der SGL einspringt, seinen Auftritt auch selbstkritisch. Dennoch sicherte er mit einem Ballgewinn und den zwei entscheidenden Toren den Sieg. „Mit schwindender Kraft war es immer schwieriger, spielerische und läuferische Lösungen gegen die gegnerische Abwehr zu finden. Am Ende haben wir durch die Energieleistung aber zurecht gewonnen.“ tb
SG Leutershausen: Hübe, Ullrich; Schreiber (1), Mastrocola (5), Bauer (2), Krämer (2), Stippel, Seitz, Götz (8), Schmitt (1), Buschsieper (5/2), Ulrich (1), Preller (2), Pauli (2).