Gleich fünf Leistungsträger verlängern bei der TSG 62/09 Weinheim
Christian Kuhn, Marcel Schwöbel, Pasquale Marsal, Nils Anhölcher und Gregor Zimmermann bleiben beim Verbandsliga-Spitzenreiter. Ein Abgang steht allerdings auch schon fest.
Die Entscheidung über die Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg ist bei 14 ausstehenden Spieltagen noch längst nicht gefallen. Mit Ausnahme des Tabellendritten Fortuna Heddesheim (6:4 gegen Bretten am vergangenen Samstag) startet das Quintett der Anwärter – neben Spitzenreiter TSG 1862/09 Weinheim und der Fortuna sind dies der Zweite, 1. FC Mühlhausen, der FC Zuzenhausen sowie die Reserve des FC-Astoria Walldorf – erst an diesem Wochenende in die zweite Saisonhälfte.
Und doch sendet die TSG 62/09 unmittelbar vor dem Re-Start am Samstagnachmittag gegen den ASC Neuenheim (15 Uhr) ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz: Mit Abwehrchef Christian Kuhn, Mittelfeld-Abräumer Marcel Schwöbel, Flügelspieler Pasquale Marsal, Offensivakteur Nils Anhölcher und Außenverteidiger Gregor Zimmermann haben gleich fünf Stammkräfte ihre Verträge beim Herbstmeister vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert – unabhängig von der Klassenzugehörigkeit in der kommenden Spielzeit.
"Es war schon nicht einfach, Spieler wie Kuhn, Schwöbel, Marsal oder Anhölcher im Sommer 2023 für uns zu begeistern, noch schwerer war es aber jetzt, sie zu halten." (Marcel Abele, Trainer)
„Es war schon nicht einfach, Spieler wie Kuhn, Schwöbel, Marsal oder Anhölcher im Sommer 2023 für uns zu begeistern, noch schwerer war es aber jetzt, sie zu halten“, berichtet TSG-Trainer Marcel Abele. Umso größer ist der Stolz, dass ihm und dem neuen Teammanager David de Vega dies tatsächlich gelungen ist. „Am Ende war allen klar, dass wir den eingeschlagenen Weg weitergehen wollen. Und das werte ich durchaus als Erfolg“, so Abele.
Kuhn und Schwöbel kamen in der Sommerpause vom Oberliga-Aufsteiger VfR Mannheim in die Zweiburgenstadt, Marsal und Anhölcher wechselten zur gleichen Zeit von der U23 des SV Waldhof zur TSG 62/09. Schon etwas länger ist Gregor Zimmermann im Sepp-Herberger-Stadion am Ball: Der flexibel einsetzbare Defensivspieler kam 2021 vom Ligarivalen Fortuna Heddesheim.
Erfolg weckt Begehrlichkeiten
Dass sich freilich nicht nur dieses Quintett in der Vorrunde der laufenden Saison auch ins Blickfeld anderer Vereine gespielt habe, sei angesichts der gezeigten Leistungen in den ersten 16 Saisonspielen ebenfalls alles andere als außergewöhnlich, fügt der Übungsleiter hinzu. „Erfolg weckt bekanntlich Begehrlichkeiten“, sagt er mit einem Augenzwinkern.
Und so gibt es auf der Gegenseite mit Nik Schmid auch bereits den ersten Abgang zu vermelden. Der talentierte Mittelfeldspieler schließt sich im Sommer dem 1. FC Mühlhausen an. „Da kann er mit dem Fahrrad zum Training fahren, zudem hat der Wechsel auch berufliche Gründe“, sagt Abele, der jedoch keinen Hehl daraus macht, auch Schmid gerne über die Saison hinaus gehalten zu haben.