Tischtennis

Hartes Wochenende in Bayern für den TTC 46 Weinheim

Die Bundesliga-Damen von der Bergstraße sind zunächst am Samstag in Dachau gefordert, am Sonntag geht es für Yuan Wan und Co. dann nach Kolbermoor.

Ece Harac und Mateja Jeger bilden auch gegen Dachau und Kolbermoor das hintere Paarkreuz des TTC 46 Weinheim. Foto: Armin Schimkat
Ece Harac und Mateja Jeger bilden auch gegen Dachau und Kolbermoor das hintere Paarkreuz des TTC 46 Weinheim.

Ein heftiges Wochenende in Bayern liegt vor den Damen des TTC 46 Weinheim in der ersten Tischtennis-Bundesliga: Am Samstag steht zunächst das Duell mit dem TSV Dachau auf dem Programm, am Sonntag folgt der Auftritt beim SV DJK Kolbermoor.

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Der TSV Dachau hat sich zu Saisonbeginn mit der Südkoreanerin Seiyoung Byun enorm verstärkt, die in den vier bisherigen Begegnungen eine überragende 6:1-Bilanz erzielt hat. Mit Sabine Winter und Tin-Tin Ho an den Positionen zwei und drei kann der TSV zwei weitere spielstarke Spielerinnen aufbieten. Auch die aus Jena gekommene U15-Nationalspielerin Koharu Itagaki sowie die ebenfalls noch junge Naomi Prankovic an Position vier erspielten in den ersten Partien der Liga sehr gute Ergebnisse, sodass die Partie für die Weinheimerinnen kein Spaziergang werden dürfte.

TTC-Trainer Rainer Schmidt hofft deshalb, dass seine Spielerinnen alle fit und gesund antreten können und insbesondere Yuan Wan die anstrengende Woche beim Mixed Team World Cup im chinesischen Chengdu gut überstanden hat.

Yuan Wan erreichte beim Mixed Team World Cup mit der DTTB-Auswahl den sechsten Platz. Foto: A. Schimkat
Yuan Wan erreichte beim Mixed Team World Cup mit der DTTB-Auswahl den sechsten Platz.

Dass Dachau am Wochenende beim amtierenden Meister ttc berlin eastside mit 6:1 gewonnen hat, zeugt von der Stärke der Mannschaft. Insgesamt steht der TSV Dachau mit 6:2 Punkten nur knapp hinter dem TTC 46, die bislang einzige Saisonniederlage setzte es gegen Kolbermoor. Und gegen eben diesen Gegner geht es dann für den TTC 46 am Sonntag.

Duell mit der Jugendweltmeisterin

Der selbst ernannte Meisterschaftsanwärter aus dem oberbayerischen Landkreis Rosenheim ist mit der neuen Jugendweltmeisterin Annett Kaufmann und der ebenfalls aus Böblingen gewechselten Abwehrkünstlerin Qianhong Gotsch im vorderen Paarkreuz ganz stark aufgestellt. Hier wird die Hürde sicherlich nicht geringer – zumal die Mannschaft an den Positionen drei und vier mit Hanna Arapovic und Kristin Lang ebenfalls zwei spielstarke Spielerinnen aufbieten kann.

Hinzu kommt, dass beide Mannschaften hoch motiviert gegen den TTC 46 zu Werke gehen werden, da die Weinheimerinnen als einziges Team bislang noch ohne Verlustpunkte dastehen. Motivation also für beide Seiten, da auch das Team von Rainer Schmidt mit breiter Brust nach Bayern fahren wird, und es den Gegnerinnen so schwer wie möglich machen will.

Mit bewährter Aufstellung nach Bayern

Die Weinheimerinnen fahren derweil in der zuletzt bewährten Aufstellung in den Süden. Mit Yuan Wan und Tung-Chuan Chien im vorderen Paarkreuz sowie Ece Harac und Mateja Jeger kann der TTC 46 eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten und möchte natürlich nicht ohne Punkte die Heimreise antreten.

Am Freitag, 20. Dezember, ist dann der ttc berlin eastside in Weinheim zu Gast – eigentlich auch dieses Jahr wieder der Top-Favorit. Allerdings traten die Hauptstädterinnen bisher ohne ihre Spitzenspielerinnen an und konnten dadurch noch nicht die gewohnte Qualität an die Platten bringen. Ihr Hauptaugenmerk gilt aber ohnehin dem Erreichen der Play-offs, wo sie dann wohl mit voller Kapelle auftreten werden. Eigentlich eine Farce. hol