Marc Berger ist der elfte Zugang der TSG 1862/09
Abräumer kommt vom ASC Neuenheim zum Weinheimer Verbandsligisten. Und auch der Pokalgegner steht fest.
Weinheim. Fußball-Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim vermeldet seinen inzwischen elften Zugang für die Saison 2025/26: Der 22 Jahre alte Defensivmann Marc Berger kommt von Verbandsliga-Absteiger ASC Neuenheim, für den er in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 64 Spiele bestritt. Gemeinsam mit dem neuen TSG-Trainer Marcel Hofbauer feierte der zweikampfstarke Youngster 2022/23 den Aufstieg in die Verbandsliga.
Im Alter von fünf Jahren begann Marc bei der TSG Eintracht Plankstadt mit dem Fußballspielen, mit elf Jahren folgte der Schritt zum FC-Astoria Walldorf. Dort spielte er bis zur U15, die zwei B-Jugend-Jahre verbrachte er anschließend im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern. Über das NLZ des SV Sandhausen ging es schließlich zur U19 der SG Heidelberg-Kirchheim, ehe er nach Neuenheim wechselte.
"Kein technischer Schnick-Schnack"
„Bei Marc weiß man, dass man keinen technischen Schnick-Schnack geliefert bekommt, sondern verlässliche Zweikampfhärte und unbändigen Willen“, sagt Bergers alter und neuer Trainer Hofbauer. Eigenschaften, die gerade in einer Phase des Umbruchs mit Sicherheit dringend benötigt werden. Marc Berger kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechserposition eingesetzt werden.
„In meinem alten Verein gab es das eine oder andere Problem, wodurch ich mehr mit Dingen außerhalb des Platzes beschäftigt war. Daher wollte ich definitiv den Verein wechseln“, blickt Marc Berger zurück. „Die Zusage ist mir dann auch recht leichtgefallen, da ich mit Marcel Hofbauer in die Verbandsliga aufgestiegen bin und eine super Zeit unter ihm hatte.“
Den personellen Umbruch bei der TSG 1862/09 bezeichnet er als „Herausforderung, weil es faktisch eine komplett neue Mannschaft ist“, dennoch stimmt ihn „der Mix aus erfahrenen und jungen Spielern sehr positiv“ für das Saisonziel oberes Mittelfeld. Dazu will Berger seinen Teil beitragen, im besten Fall als „gesetzter Stammspieler“.
Im Pokal nach Dossenheim
Gestern wurde in der Sportschule Schöneck auf dem Karlsruher Turmberg auch die erste Runde des badischen Verbandspokals ausgelost. Vizepräsident Rüdiger Heiß hatte sich für das Ziehen der Kugeln Ex-Karlsruhe-Profi, KSC-Markenbotschafter und U23-Trainer Burkhard Reich sowie Dennis Kastner von Pokalpartner Rothaus zur Seite geholt. Die TSG 1862/09 Weinheim, die am 9. Juli in ihre Saison-Vorbereitung startet, trifft dabei am Wochenende des 19./20. Juli auf den FC Dossenheim. Ein attraktives Bergstraßen-Derby beim Landesligisten.
Der FV Fortuna Heddesheim muss zum Verbandsliga-Absteiger ASC Neuenheim, der TSV Amictia Viernheim empfängt die SG Kirchardt. Oberligist VfR Mannheim darf in der Stadt bleiben und muss bei Enosis Mannheim antreten.