Metropolregion

Damit Halloween nicht zum Horror wird 

Nur achtsame Streiche und keine Waffen. Die Polizei gibt Tipps für Halloween.

Foto: Polizeipräsidium Südhessen

Süßes oder Saures?! Wer kennt das nicht: Die kleinen Geister kommen vorbei und die Süßigkeiten sind schon leer. Da kann die Enttäuschung schon mal hochkochen und süße Gespenster werden richtig sauer. Trotzdem sind eine Ladung Rasierschaum an der Klingel oder der Tritt gegen den liebevoll geschnitzten Kürbis keine gute Idee (alles schon erlebt).

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Um sicherzustellen, dass der Halloween-Spaß unbeschwert bleibt und nicht in unangenehme Situationen mündet, wird die Polizei verstärkt Präsenz zeigen und für Ihre Sicherheit sorgen, wurde heute gemeldet. Zudem hat das Polizeipräsidium Südhessen einige Tipps auf Lager:

Nur achtsame Streiche machen

Achtsame Streiche: Ein harmloser Spaß kann schnell aus dem Ruder laufen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Erwachsene sollten nicht vergessen, dass sie ein Vorbild für die vielen Kleinen sind. Besprechen Sie mit Ihren Kindern, dass sie sich an Regeln und Gesetze halten und Rücksicht auf andere nehmen sollten, insbesondere wenn diese nicht an Halloween teilnehmen wollen. Spaß sollte niemals auf Kosten Dritter gehen. Denn: Ein Scherz ist dann keiner mehr, wenn andere dabei zu Schaden kommen!

Nachbarschaftlicher Respekt: Halten Sie die Lautstärke während der Feierlichkeiten im Rahmen und informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Halloween-Aktivitäten.

Sichtbarkeit im Straßenverkehr: Gerade in der Dunkelheit sind viele Kostüme schwer zu erkennen. Helle Kleidung und reflektierende Elemente wirken dem entgegen und tragen so zu mehr Sicherheit beim Überqueren von Straßen bei. Zudem eignet sich das Mitnehmen von Taschenlampen für eine bessere Beleuchtung. Statten Sie Ihre Kinder zusätzlich damit aus und schützen Sie sie so vor möglichen Gefahren.

Kostümwahl: Das Mitführen von Waffen und Drohen mit selbigen erfordert oft ein Einschreiten der Polizei und ist kein Spaß. Deshalb gilt es auch in diesem Jahr, bei der Auswahl der Kostüme nachzudenken: "Wie würde ich reagieren, wenn ich in der Haut des Erschreckten stecken würde?" und "Was könnte mein Verhalten für Schäden anrichten?"

Polizeiliche Unterstützung: Bei Fragen oder im Falle eines Notfalls scheuen Sie sich nicht, die 110 zu wählen.