2. Fußball-Bundesliga

1. FC Heidenheim sieht sich nicht als Aufstiegsfavorit

Die sofortige Bundesliga-Rückkehr des 1. FC Heidenheim ist für Trainer Schmidt nicht das klare Ziel. Dennoch rechnet er sich in der 2. Liga etwas aus, will aber «nicht den dicken Max spielen».

Früher gegen Bremen, nun gegen Osnabrück: Heidenheim und Kapitän Mainka (r) setzen weiter auf Einsatz und Leidenschaft. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Früher gegen Bremen, nun gegen Osnabrück: Heidenheim und Kapitän Mainka (r) setzen weiter auf Einsatz und Leidenschaft.

Heidenheim (dpa) - Nach dem Bundesliga-Abstieg zählt sich der 1. FC Heidenheim in der 2. Fußball-Bundesliga nicht zu den Aufstiegsfavoriten. «Wir wollen eine gute Rolle spielen, aber das ist kein Ziel: Aufstieg», sagte Langzeit-Trainer Frank Schmidt vor dem Saisonauftakt mit dem Heimspiel gegen den Neuling VfL Osnabrück am Samstag (13.00 Uhr/Sky). 

Das schließe jedoch nicht aus, dass der FCH «am Ende vielleicht vorne mitspielen» könne. «Wir sollten aber schon wissen, wo wir herkommen, und nach drei Jahren Bundesliga nicht den dicken Max spielen.» Als Aufstiegsfavoriten sieht er stattdessen den Mitabsteiger Wolfsburg. «Der VfL Wolfsburg ist der Krösus der Liga», sagte Schmidt. Dahinter werde es eher eng zugehen in der Tabelle. 

Arbeiten, unangenehm sein: Schmidt will «große Mentalität»

Gegen Osnabrück wird ein großer Teil der Startelf um Kapitän und Abwehrchef Patrick Mainka voraussichtlich aus Spielern bestehen, die schon in der Bundesliga zum Kader gehörten. Schmidt erwartet von ihnen, dass sie wieder die Heidenheimer «DNA» auf den Platz bringen. «Arbeiten, unangenehm sein, laufstark, große Mentalität zeigen.» 

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Allerdings glaubt Schmidt, dass sich die Rolle des FCH im Vergleich zu den vergangenen Jahren im Oberhaus geändert hat. Dort war seine Mannschaft in den Spielen häufig nicht der Favorit. Nun aber werde sich die Konkurrenz sagen: «Heidenheim ist abgestiegen, so viel haben sie am Kader nicht verändert, jetzt geben wir denen mal den Ball.»