Queerfeindlichkeit

19 Strafanzeigen beim Frankfurter Christopher Street Day

Zwei Frauen aus Südamerika küssen sich auf dem CSD in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa
Zwei Frauen aus Südamerika küssen sich auf dem CSD in Frankfurt.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Rahmen des Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt am Wochenende hat die Polizei 19 Strafanzeigen aufgenommen. Bei mindestens drei dieser Anzeigen würden mögliche queerfeindliche Motive geprüft, teilte die Polizei am Montag mit. Es gehe unter anderem um Körperverletzungen gegen einen homosexuellen Mann und zwei Transmenschen. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger sei festgenommen worden.

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Am CSD nahmen den Angaben zufolge rund 50.000 Besucherinnen und Besucher teil. Er ist die größte Veranstaltung der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren (LGBTIQ) Community in Hessen und eine der größten bundesweit. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.