Prozess

450 Kilo Drogen geschmuggelt: Bis zu achteinhalb Jahre Haft

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit Haftstrafen von bis zu achteinhalb Jahren Haft ist vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um den Import von insgesamt rund 450 Kilogramm Marihuana zu Ende gegangen. Die Höchststrafe erhielt ein 32 Jahre alter Mann, ein gleichalteriger Angeklagter wurde zu sechs Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Ein 40-Jähriger, der seine Wohnung zur Verfügung gestellt hatte, kam mit zwei Jahren Bewährungsstrafe davon. Das Urteil ist rechtskräftig, wie das Gericht am Freitag bestätigte.

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Das Rauschgift wurde zwischen März und Juni 2021 in drei Transporten mit Lastwagen von Spanien nach Deutschland gebracht. Die Polizei hatte Kenntnis von den Taten und Zugriff auf den Chatverkehr der Angeklagten. Das Rauschgift, das nach den Berechnungen von Gericht und Staatsanwaltschaft einen Wert von mehr als 1,5 Millionen Euro hatte, blieb jedoch verschwunden. Vor Gericht legten die Angeklagten Geständnisse ab. Der Hauptangeklagte wurde zusätzlich in einer Drogenentzugsanstalt untergebracht.