Landgericht Frankfurt

74-Jährigen mit Hammer erschlagen: Prozess um Mord beginnt

Mit einem Hammer soll ein Mann einen Bekannten erschlagen haben. Jetzt beginnt der Prozess wegen Mordes. Beide Männer sollen sich aus ihrer Haftzeit gekannt haben.

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht - Amtsgericht“ ist an der Fassade eines Gebäudes angebracht. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht - Amtsgericht“ ist an der Fassade eines Gebäudes angebracht.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wegen Mordes hat sich von heute (13.30 Uhr) an ein 64 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage legt dem Deutschen zur Last, im Dezember 2022 einen Bekannten (74) in dessen Wohnung in Frankfurt mit einem Hammer erschlagen zu haben. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt: Die Anklage geht von einem heimtückischen Mord aus Habgier aus - nach der Tat soll der Angeklagte Geld mitgenommen haben.

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Täter und Opfer kannten sich aus gemeinsamen Zeiten in den USA, wo sie längere Zeit in Haft verbrachten und nach ihrer Ausweisung nach Deutschland einer Gemeinschaft ehemaliger Häftlinge angehörten. Der Anklage zufolge war der Beschuldigte 42 Jahre lang in US-amerikanischen Gefängnissen. Die Schwurgerichtskammer steht vor einer ausgedehnten Beweisaufnahme mit acht Verhandlungstagen bis Ende Mai.