Abwehrchef-Konkurrent für Koch? Das sagt Neuzugang Brassier
Nach sieben Gegentoren in zwei Bundesliga-Spielen stellt Brassier klar: Für ihn zählt das Kollektiv. Was steckt hinter seinem selbstbewussten Einstand bei der Eintracht?
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Trotz der teils wackeligen Auftritte von Robin Koch erhebt Eintracht Frankfurts Last-Minute-Neuzugang Lilian Brassier keinen Anspruch auf die Rolle des Abwehrchefs. «Ich glaube nicht, dass es eine Frage der Qualität ist oder es um Führungsqualität geht», sagte der Franzose bei seiner Vorstellung. «Es ist so, dass Robin seine Qualitäten hat, ich habe meine. Es geht einfach darum, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass wir gemeinsam als Kollektiv erfolgreich sein können.»
Die Hessen kassierten in ihren ersten beiden Bundesliga-Spielen sieben Gegentore und gaben zuletzt im Heimspiel gegen den FC Augsburg eine Pausenführung aus der Hand (1:4). Brassier stand nach seinem Wechsel kurz vor dem Ende der Wechselperiode von Stade Rennes an den Main direkt in der Startformation.
Derby in Mainz wartet
«Es geht nicht darum, sich einen individuellen Vorteil zu verschaffen, sondern darum, dass jeder seine Qualitäten gleichmäßig einbringt, um gemeinsam erfolgreich zu sein», sagte Brassier, der einen selbstbewussten Eindruck erweckte. «Wenn ich meine Führungsqualitäten noch mehr einbringen soll oder dass der Mannschaft hilft, dann mache ich das gerne. Aber ich möchte daraus keinen persönlichen Vorteil ziehen.»
Die Eintracht sammelte seit der Rückkehr von Trainer Adi Hütter im Sommer bislang einen Zähler und trifft am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Derby beim FSV Mainz 05.