Randale beim Arzt

Aggressiver Arztpraxis-Besucher verletzt drei Polizisten

Hausverbot ignoriert, mit Gehstock gedroht und drei Beamte verletzt: Ein Arztbesuch in Freiburg endet im Polizeieinsatz. Was trieb einen Mann, der nicht mal selbst Patient war, zur Tat?

Trotz eines Hausverbots verlässt der Randalierer zunächst nicht die Praxis. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
Trotz eines Hausverbots verlässt der Randalierer zunächst nicht die Praxis. (Symbolbild)

Freiburg (dpa/lsw) - Ein 51-Jähriger hat in einer Arztpraxis in Freiburg randaliert und bei der anschließenden Festnahme drei Polizisten leicht verletzt. Der Mann hatte laut Polizei darauf bestanden, bei der Behandlung seiner Ehefrau dabei zu sein und sich gegenüber dem Praxispersonal aggressiv verhalten. Polizisten erteilten ihm ein Hausverbot, dem der Randalierer erst nach mehrmaliger Aufforderung nachkam.

Im Eingang der Praxis soll er sich erneut geweigert haben, das Gebäude zu verlassen, und die Einsatzkräfte mit einem Gehstock bedroht haben. Die Polizisten brachten ihn daraufhin zu Boden und legten ihm Handschellen an. Dabei widersetzte sich der Mann den Angaben zufolge derart, dass drei Polizisten leicht verletzt wurden. Gegen den 51-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.