Apotheken fordern bei Protesttag höhere Honorare
Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Apotheken haben bei einem bundesweiten Protesttag ihrer Forderung nach höheren Honoraren Nachdruck verliehen. Die Apotheken dürften nicht weiter kaputtgespart werden, forderte der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Holger Seyfarth, am Mittwoch bei einer Kundgebung mit mehreren hundert Apothekenbeschäftigten in Wiesbaden.
In Hessen blieben an dem Protesttag vielerorts die Apotheken geschlossen. Arzneimittel waren nach Angaben des Verbandes über Notdienstapotheken erhältlich. Seyfarth kündigte weitere Proteste an. «Das heute hier wird nicht eine einmalige Aktion bleiben», sagte er.
Die Apothekerverbände hatten einen Zehn-Punkte-Forderungskatalog aufgestellt und verlangen unter anderem eine Anhebung der Honorare für verschreibungspflichtige Arzneimittel von 8,35 Euro auf 12 Euro pro Packung.