Kriminalität

Aschaffenburg: Scholz trifft Chefs der Sicherheitsbehörden

Der Kanzler reagiert erschüttert und verärgert auf die Messer-Attacke von Aschaffenburg mit zwei Toten. Nach seiner Rückkehr aus Paris wird er tätig.

Kanzler Scholz war nur wenige Stunden in Paris. Dort erreichte ihn die Nachricht von der Messer-Attacke in Aschaffenburg. Foto: Michael Kappeler/dpa
Kanzler Scholz war nur wenige Stunden in Paris. Dort erreichte ihn die Nachricht von der Messer-Attacke in Aschaffenburg.

Berlin (dpa) - Nach der Gewalttat von Aschaffenburg hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Chefs des Verfassungsschutzes, des Bundeskriminalamts und der Bundespolizei ins Kanzleramt beordert. «Nach der furchtbaren Tat in Aschaffenburg habe ich mich heute Abend direkt nach meiner Rückkehr aus Paris mit den Chefs der Sicherheitsbehörden und Bundesinnenministerin Faeser getroffen. Wir werden diesen Fall schnell aufklären und die nötigen Konsequenzen ziehen. Jetzt.», schrieb Scholz auf X. Scholz war kurz vor 19.00 Uhr von einer Paris-Reise nach Berlin zurückgekehrt.

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Der Kanzler hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat Aufklärung von den Behörden gefordert, warum der Täter noch in Deutschland war. «Ich bin es leid, wenn sich alle paar Wochen solche Gewalttaten bei uns zutragen», sagte er. 

Verdächtig ist ein 28-jähriger Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit, der festgenommen wurde. Er soll zwei Menschen mit einem Küchenmesser getötet haben – einen 2-jährigen Jungen und einen 41-jährigen Mann. Zudem wurden drei Menschen schwer verletzt, darunter ein 2-jähriges Mädchen.