Gesundheit

Auch Männer sind von Brustkrebs betroffen

Brustkrebs betrifft nicht nur Frauen. Auch Männer sind von der Krankheit betroffen. Weil die Krebserkrankung bei ihnen selten ist, werden Warnzeichen leicht übersehen.

Auch Männer können Brustkrebs bekommen. (Archivbild) Foto: Felix Hörhager/dpa
Auch Männer können Brustkrebs bekommen. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Brustkrebs wird vor allem mit Frauen in Verbindung gebracht. Dabei können auch Männer betroffen sein. Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt, dass Brustkrebs bei ihnen oft nicht als mögliche Erkrankung bedacht werde und Warnzeichen deswegen leicht übersehen würden.

Männer sollten deshalb wie Frauen auf Symptome wie Knoten in der Brust oder Veränderungen der Brustwarze achten. Auch schlecht heilende Wunden oder geschwollene Lymphknoten in der Achselhöhle könnten demnach Symptome sein.

Laut den Angaben zählen genetische Veränderungen, hormonelle Störungen, starkes Übergewicht und bestimmte Vorerkrankungen zu den Risikofaktoren. Auch hoher Alkoholkonsum könne das Risiko erhöhen.

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Brustkrebs ist bei Männern selten

Insgesamt ist Brustkrebs bei Männern aber selten. So erkrankten laut Robert Koch-Institut (RKI) und dem Zentrum für Krebsregisterdaten im Jahr 2023 deutschlandweit 770 Männer neu an Brustkrebs. Bei Frauen ist die Krankheit mit etwa 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr deutlich häufiger. 

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist die Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle bei einem Verdacht. Männer können sich ebenso wie Frauen an eine Frauenarztpraxis oder ein spezialisiertes Brustzentrum wenden.