Tarifverhandlungen

Banken bieten 4,2 Prozent mehr Gehalt in zwei Stufen

Die Arbeitgeber im privaten Bankgewerbe bieten 4,2 Prozent mehr Gehalt – verteilt auf zwei Stufen und über drei Jahre. Verdi fordert deutlich mehr.

Verdi und die Arbeitgeber im privaten Bankgewerbe verhandeln über eine Gehaltserhöhung. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Verdi und die Arbeitgeber im privaten Bankgewerbe verhandeln über eine Gehaltserhöhung. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Arbeitgeber im privaten Bankgewerbe haben in der laufenden Tarifrunde eine Gehaltserhöhung von insgesamt 4,2 Prozent in zwei Stufen angeboten. Die erste Anhebung soll Mitte 2027 erfolgen. Vorgesehen ist eine Laufzeit von 36 Monaten, wie die Arbeitgeberseite nach der zweiten Verhandlungsrunde mitteilte. 

Der Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber, Thomas A. Lange, bezeichnete das Angebot als fair. Die jüngste Gehaltserhöhung liege erst vier Monate zurück. Zudem verwies er auf den Wettbewerbsdruck, hohe Investitionen in neue Technologien und geopolitische Risiken. Weitere Gehaltssteigerungen müssten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche berücksichtigen. 

Die Arbeitgeber lehnten zugleich Forderungen der Gewerkschaften nach einer stärkeren Umwandlung von Gehalt in Freizeit, erweitertem Kündigungsschutz und zusätzlichen Vorgaben für die Einführung künstlicher Intelligenz ab. 

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Impressum

Die Gewerkschaft Verdi will neben einer Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent den Einsatz künstlicher Intelligenz regeln. Man brauche verbindliche Vereinbarungen zur Personalplanung und Qualifizierung. Die Tarifverhandlungen werden am 23. November in Berlin fortgesetzt.