Fußball-Bundesliga

Baumgart will mit Union beim VfB «unangenehm bleiben»

Zum Abschluss der ersten englischen Woche muss Union beim VfB Stuttgart antreten. Trainer Baumgart setzt auf eine stabile Defensive und eine kompakte Spielweise.

Union-Trainer Steffen Baumgart will auch in Stuttgart punkten. (Archivbild) Foto: Harry Langer/dpa
Union-Trainer Steffen Baumgart will auch in Stuttgart punkten. (Archivbild)

Herzogenaurach (dpa) - Mit der bekannten Spielweise will Union Berlin auch zum Abschluss der ersten englischen Woche des neuen Jahres punkten. «Stuttgart wird eine Riesenherausforderung, das ist uns bewusst», sagte Union-Trainer Steffen Baumgart vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) in Herzogenaurach, wo die Mannschaft zwischen den Spielen in Augsburg und Stuttgart ihr Quartier bezogen hat. «Wir sind aber für alle unangenehm zu bespielen und wollen unangenehm bleiben», meinte der Coach.

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Im Hinspiel gab es einen 2:1-Sieg gegen die Schwaben, die damals noch mit Nick Woltemade an der Alten Försterei angetreten waren. Durch die Rote Karte gegen Derrick Köhn beim 1:1 in Augsburg muss der Trainer die linke Seite neu besetzen und wird sich zwischen Josip Juranovic und Stanley Nsoki entscheiden. Ein Mandat für die erste Elf könnte Ilyas Ansah erhalten, der im Hinspiel beide Tore für Union erzielt hatte. 

Wechselkandidaten erfreuen Baumgart

Baumgart rechnet beim Gegner, der wie Union seit vier Ligaspielen unbezwungen ist, nicht mit einer großartigen Rotation, da die international vertretenen Schwaben erst am Anfang einer Reihe von englischen Wochen stehen. «Aber egal, wer auf dem Platz steht, wissen wir was auf uns zukommt. Es geht darum, unsere Stärken auf den Platz zu bringen.»

Dabei freut sich Baumgart über die derzeit recht erfolgreichen Joker und die möglichen Wechselkandidaten wie Marin Ljubicic und Alex Kral, die sich für den späten Ausgleichstreffer in Augsburg verantwortlich zeigten. 

«Lubi und Alexy sind ja schon lange auf Reise», sagte Baumgart süffisant, «wir arbeiten solange mit den Jungs, solange sie da sind. Es ist schön zu sehen, dass sie bis zum letzten Moment alles geben. Der Moment scheint aber noch nicht gekommen zu sein.»