Kriminalität

Beschuldigter nach Tötungsdelikt in Linden in Haftanstalt

Nach der tödlichen Messerattacke in Linden kommt der 40-jährige Tatverdächtige wegen Fluchtgefahr in Haft. Die Ermittlungen dauern an.

Die Ermittlungen zu einer Messerattacke im Juni in Linden dauern an. Eine 40-Jährige wurde von ihrem Ehemann tödlich verletzt. (Symbolbild) Foto: Harald Tittel/dpa
Die Ermittlungen zu einer Messerattacke im Juni in Linden dauern an. Eine 40-Jährige wurde von ihrem Ehemann tödlich verletzt. (Symbolbild)

Linden/Kaiserslautern (dpa/lrs) - Nach einer tödlichen Messerattacke auf einem Spielplatz in Linden im Kreis Kaiserslautern ist der 40-jährige Tatverdächtige in das Justizvollzugskrankenhaus in Wittlich gebracht worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde gegen den Verdächtigen der Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts auf Totschlag und Fluchtgefahr eröffnet. Er hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. 

Der 40-jährige Tatverdächtige soll im Juni seine Ehefrau tödlich mit einem Messer am Hals verletzt haben. Die 37-Jährige habe den Spielplatz mit dreien der gemeinsamen Kinder besucht. Nachdem er die Frau tödlich verletzt hatte, soll der US-Amerikaner sich selbst mit dem Messer so schwer am Hals verletzt haben, dass er zu Boden ging. Dadurch befand sich der Tatverdächtige zunächst auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge haben der Tatverdächtige und das Opfer gemeinsam vier Kinder. Bereits Ende März sei vom Familiengericht Kaiserslautern eine einstweilige Anordnung gegen den 40-Jährigen erlassen worden, laut der unter anderem die elterliche Fürsorge vorläufig ruht. Grund dafür waren psychische Probleme und ein Suizidversuch.

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