Fußball-Bundesliga

«Bisschen dumm»: Rüffel für Prass' Gelb-Rot nach Torjubel

Hoffenheims Alexander Prass sorgt mit dem 2:0 gegen Leverkusen für die Entscheidung, vergisst beim Jubel aber seine Gelbe Karte. Trainer Christian Ilzer gibt seinem Spieler einen Ratschlag.

Da hatte er sein Trikot noch an: Alexander Prass (M). Foto: Uwe Anspach/dpa
Da hatte er sein Trikot noch an: Alexander Prass (M).

Sinsheim (dpa) - Dieser Torjubel dürfte Fußball-Profi Alexander Prass teuer zu stehen kommen. «Das regelt die Mannschaft, da wird er schon was aufgebrummt bekommen», sagte Hoffenheims Trainer Christian Ilzer mit einem Lächeln nach dem 3:0 (0:0)-Bundesliga-Heimsieg seiner TSG gegen Bayer Leverkusen.

An dem hatte Prass mit seinem Treffer in der 89. Minute maßgeblichen Anteil. Nur unmittelbar danach sah er die Gelb-Rote Karte und fehlt nun ein Spiel gesperrt. Warum? Im Überschwang der Gefühle zog der 25-Jährige beim Jubel das Trikot aus. Dabei hatte er vergessen, dass er bereits in der 45. Minute Gelb gesehen hatte. 

«Guter Spieler, aber ein bisschen dumm», sagte Stürmer Andrej Kramaric zu der Aktion: «Ich kann ihn schon verstehen. Ich war auch schon emotional nach Toren - er wird daraus lernen.»

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«Muss sich dann einen anderen Jubel überlegen»

Trainer Ilzer lobte seinen Spieler für die zuletzt gezeigten guten Leistungen. Einen Gratis-Rat gab es für Prass dann aber doch noch: «Ohne Leibchen zu gehen, ist was für den Strand. Er muss sich dann einen anderen Jubel überlegen.» Prass müsse daraus lernen, so Ilzer weiter.

Schiedsrichter Robert Hartmann, der nach der Pause den an der Wade verletzten Daniel Siebert auf dem Feld ersetzte, wurde von seinem Team auf den Fauxpas hingewiesen. «Ich denke, das kostet ihn ein bisschen was für die Mannschaftskasse. Da gibt es als Schiedsrichter keinen Spielraum, und dann muss es eben Gelb-Rot sein», sagte er.