Katholische Kirche

Bistum Fulda reagiert auf Missbrauchsfälle

Bischof Gerber will über den Bericht zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt sprechen. Welche Konsequenzen wird die Kirchenleitung aus den untersuchten Fällen ziehen?

Bischof Gerber (l.) nimmt den Abschlussbericht zu sexualisierter Gewalt in dem Bistum entgegen. (Archivbild) Foto: Michael Bauer/dpa
Bischof Gerber (l.) nimmt den Abschlussbericht zu sexualisierter Gewalt in dem Bistum entgegen. (Archivbild)

Fulda (dpa/lhe) - Wie reagiert das Bistum Fulda auf die zahlreichen Fälle von Missbrauch in der katholischen Kirche, die die Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt aufgedeckt hat? Rund eine Woche nach der Vorlage des Abschlussberichts wollen Bischof Michael Gerber und seine engsten Mitarbeiter nun eine Einschätzung zu den Ergebnissen geben und über mögliche Konsequenzen informieren.

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Die unabhängig von der katholischen Kirchenführung arbeitende Untersuchungskommission spricht in ihrem 319-seitigen Abschlussbericht von Gleichgültigkeit gegenüber Betroffenen, von Vertuschung und Fehlverhalten von Personalverantwortlichen in der Kirchenführung. Mindestens 120 Menschen wurden nach Angaben der Kommission im Zeitraum zwischen 1945 und 2024 Opfer sexueller Gewalt. Die Kommission hatte für ihren Bericht fast vier Jahre lang recherchiert.