Tierseuchen

Blauzungenkrankheit: Keine Auswirkung auf Nachbarkreis

Das Virus hat auch Hessen erreicht, fast das gesamte Bundesland gehört zur Sperrzone. Was empfehlen die Behörden den Tierhaltern?

Auch Schafe sollten gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden. Foto: Andreas Arnold/dpa
Auch Schafe sollten gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit im Landkreis Bergstraße hat für den benachbarten Landkreis Darmstadt-Dieburg keine unmittelbaren Auswirkungen. Die bereits geltenden Schutz- und Überwachungsmaßnahmen blieben unverändert bestehen, teilte die Kreisverwaltung in Darmstadt mit. Halterinnen und Haltern von Rindern, Schafen und Ziegen werde erneut eindringlich empfohlen, ihre Tiere impfen zu lassen. Dies sei der wirksamste Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und helfe, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. 

Am Donnerstag hatte das Landwirtschaftsministerium von dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit nun erstmals auch in Hessen berichtet. Die Sperrzone wurde ausgeweitet, sodass in Hessen nun lediglich der Landkreis und die Stadt Kassel sowie der Werra-Meißner Kreis aktuell nicht darin liegen. Wegen eines Ausbruchs im Saarland und in Baden-Württemberg hatten zuvor bereits weite Teile des Bundeslandes zur Sperrzone gehört.

Das Virus wird den Angaben zufolge durch kleine blutsaugende Stechmücken übertragen, für Menschen ist es ungefährlich. Es handelt sich um eine Krankheit der Wiederkäuer, die tödlich enden kann.

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