Ohne Tennis geht es nicht

Boris Becker: «Habe Kontrolle über mein Privatleben»

Boris Becker würde auf Öffentlichkeit sofort verzichten – auf Tennis aber nicht. Sein früher Ruhm ließ ihm kaum Raum für Privates. Das hat sich inzwischen geändert.

Becker beendete seine Karriere, als sein Sohn eingeschult wurde. (Archivbild) Foto: Marijan Murat/dpa
Becker beendete seine Karriere, als sein Sohn eingeschult wurde. (Archivbild)

Mannheim (dpa) - Der frühere Tennisstar Boris Becker kann nach eigenen Worten gut auf Öffentlichkeit verzichten, nicht aber auf seinen Lieblingssport. «Ohne Öffentlichkeit würde ich sofort unterschreiben. Ein Leben ohne Tennis kann ich mir nicht vorstellen», sagte der 58-Jährige in der Sendung «Einfach Franzi» mit Franziska van Almsick beim baden-württembergischen Privatsender Radio Regenbogen. Sein früher Erfolg habe ihm kaum die Möglichkeit gelassen, privat zu bleiben. «Aber mittlerweile habe ich Kontrolle über mein Privatleben.»

Becker war erster Gast in der neuen Radiosendung des einstigen Schwimmstars, die am Sonntag (1.11.) bei Radio Regenbogen läuft. Die Familie habe für ihn eine große Bedeutung, auch sein Karriereende als Tennisprofi 1999 sei damit verbunden, erzählte der gebürtige Leimener. «Dass mein ältester Sohn dann mit sechs Jahren in München eingeschult wurde, war auch der Grund, warum ich definitiv aufgehört habe.» Auf die Frage «Erster Wimbledon-Sieg oder zum ersten Mal Papa werden?» antwortete Becker: «Dann schon zum ersten Mal Papa werden.»

Zur Audiotainment Südwest gehören unter anderem auch die Sender RPR.1 (Rheinland-Pfalz) sowie BigFM und RockFM.

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