Waldbrände

Brand im Reinhardswald: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Großeinsatz nördlich von Kassel: Im Reinhardswald hat es auf 18.000 Quadratmetern Fläche gebrannt. Die Ermittler gehen von einer Selbstentzündung aus.

Im Reinhardswald nördlich von Kassel ist am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. (Symbolbild) Foto: Swen Pförtner/dpa
Im Reinhardswald nördlich von Kassel ist am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. (Symbolbild)

Immenhausen (dpa/lhe) - Nach dem Waldbrand im Reinhardswald nördlich von Kassel gibt es laut Polizeiangaben bisher keine Hinweise auf Brandstiftung. Man gehe derzeit von einer Selbstentzündung aus, die offenbar auf die Witterung zurückzuführen sei, sagte eine Sprecherin der Polizei. «Wir haben keine Hinweise auf eine vorsätzliche Entzündung oder eine Straftat», erklärte sie.

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Am Dienstagnachmittag hatte sich über einer etwa 18.000 Quadratmeter großen Fläche eine Rauchsäule gebildet. 219 Einsatzkräfte der Feuerwehr dämmten die Flammen der Polizei zufolge bis in die Nacht ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Am Mittwoch setzten die Einsatzkräfte laut der Polizeisprecherin auch Drohnen ein, um nach möglichen Glutnestern zu suchen. 

Bei der in Brand geratenen Fläche handelt es sich um ein 150 mal 120 Meter großes ehemaliges Waldstück mit gefällten Bäumen. Es liegt in der Nähe des Stadtteils Holzhausen in Immenhausen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, eine Gefahr für Menschen bestand nicht.