Bürger sehr an Wärmeplanung ihrer Städte interessiert
Hanau (dpa/lhe) - Der Bund hat den Städten beim geplanten Heizungsgesetz eine wichtige Rolle zugewiesen. Für Bestandsbauten soll der Dreh- und Angelpunkt eine verpflichtende und flächendeckende kommunale Wärmeplanung sein - auf dieser Grundlage sollen Hausbesitzer entscheiden können, was sie machen. Das Interesse der Hessen am Thema künftige Wärmeversorgung ist sehr groß, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in mehreren Städten zeigt.
«Unser Postfach quillt über. So viele Anfragen habe ich noch nie erlebt», sagte Matthias Fernitz, Bereichsleiter Wärmeversorgung der Stadtwerke Hanau. Die meisten Leute seien angesichts der aktuellen Diskussion verunsichert und unzufrieden. Ein ähnlich großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger vermelden auch Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Darmstadt. Bei der künftigen Planung steht oft das jeweilige Fernwärmenetz im Mittelpunkt der Überlegungen.