Vorbereitungen laufen

Bürgerbegehren will grüneres Frankfurt erreichen

Weniger Versiegelung, weniger Autos: Eine Initiative will Unterschriften sammeln, damit die Stadt besser an die Folgen des Klimawandels angepasst wird. Sie verweist auf die jüngsten Hitzewellen.

Weniger versiegelte Flächen und mehr Bäume würden Hitze nach Ansicht der Initiatoren erträglicher machen. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Weniger versiegelte Flächen und mehr Bäume würden Hitze nach Ansicht der Initiatoren erträglicher machen. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit einem Bürgerbegehren will sich eine Frankfurter Initiative für die Entsiegelung und Begrünung der Innenstadt einsetzen. Es gehe um die Anpassung der Stadt an die Folgen der Klimakrise, erklären die Initiatoren. Sie haben bereits mit dem Radentscheid, der 2018 rund 40.000 Unterschriften sammelte, Verbesserungen für Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen erreicht.

Auch diesmal lautet eine Forderung, den Autoverkehr zu reduzieren. «Cityentscheid - autoarm und lebenswert» heißt die Überschrift des Vorhabens. «Versiegelte Flächen speichern Hitze, Bäume und Schatten fehlen vielerorts, und der motorisierte Verkehr trägt erheblich zum Klimawandel bei», erklären die Initiatoren. 

Mehr Nutzung von Regenwasser

Die Hitzewellen des Sommers hätten die Dringlichkeit deutlich gemacht, Frankfurt sei zeitweise heißeste Stadt Deutschlands gewesen. Die Initiative tritt auch für eine konsequente Nutzung und Speicherung von Regenwasser, eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum sowie kostenlose öffentliche Toiletten ein. 

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Impressum

Geplant ist ein Bürgerbegehren nach der Hessischen Gemeindeordnung. Die Vorbereitungen laufen, ab Frühjahr sollen Unterschriften gesammelt werden.