Transfer

Darmstadt holt torgefährlichen Kehl aus Osnabrück

Der SV Darmstadt 98 verpflichtet Lars Kehl vom VfL Osnabrück. Welche Qualitäten der 24-Jährige hat, stellte er bei den Niedersachsen unter anderem in deren Aufstiegssaison unter Beweis.

Lars Kehl wechselt vom VfL Osnabrück zum SV Darmstadt 98. (Archivbild) Foto: Guido Kirchner/dpa
Lars Kehl wechselt vom VfL Osnabrück zum SV Darmstadt 98. (Archivbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat Mittelfeldspieler Lars Kehl unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige wechselt ablösefrei vom VfL Osnabrück zu den Lilien, wie die Darmstädter zwei Tage vor Beginn des Trainingsauftakts mitteilten. Zu den Vertragsdetails machte der SVD keine Angaben.

«Lars ist ein Spieler, der aus dem offensiven Mittelfeld heraus viel Torgefahr ausstrahlt und den finalen Pass spielen kann. Das beweisen auch seine eindrucksvollen Zahlen aus den beiden vergangenen Spielzeiten in Osnabrück», sagte Darmstadts Sportchef Paul Fernie über den Zugang.

Kehl einer der Leistungsträger in Osnabrücks Aufstiegssaison

Kehl hatte in der abgelaufenen Spielzeit erheblichen Anteil an dem Aufstieg der Osnabrücker in die 2. Liga. In 36 Drittliga-Spielen kam er auf acht Tore und zwölf Vorlagen. In der Saison zuvor steuerte er sieben Treffer und sechs Assists bei. «Wir sind davon überzeugt, dass er seine Stärken in unser Spiel einbringen wird und freuen uns darüber, dass er sofort mit uns in die Vorbereitung starten kann», erklärte Fernie.

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Kehl wurde im Nachwuchsleistungszentrum des SC Freiburg ausgebildet. Er durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Breisgauer und war auch für die zweite Mannschaft des Sport-Clubs in der 3. Liga aktiv. Im Sommer 2023 wechselte er nach Osnabrück.

Kehl: «Beste Gefühl» bei Darmstadt

«Ich habe mir in den vergangenen Wochen einige Gedanken über meine Zukunft und den nächsten Schritt in meiner Karriere gemacht. Das beste Gefühl hatte ich relativ schnell bei Darmstadt, weil mich hier sowohl die sportliche Perspektive als auch der gesamte Verein sehr reizen», sagte Kehl.