Fußball

Darmstadt: Sieg in Ulm als Schritt zum Liga-Verbleib

Die Personallage hat sich beim SV Darmstadt 98 nicht entspannt. Dennoch soll in Ulm ein Dreier geholt werden. Dadurch würden sich die Hessen auf dem Weg zum sicheren Klassenerhalt wähnen.

Nach seiner langen Sperre hofft Fabian Nürnberger auf sein Comeback für Darmstadt. Foto: Daniel Löb/dpa
Nach seiner langen Sperre hofft Fabian Nürnberger auf sein Comeback für Darmstadt.

Darmstadt (dpa/lhe) - Mit einem Sieg beim SSV Ulm 1846 will der SV Darmstadt 98 die Weichen für den endgültigen Klassenerhalt in der 2. Bundesliga stellen. «Wir könnten einen großen, noch keinen entscheidenden Schritt machen, um dann endgültig für die 2. Liga planen zu können», sagte Coach Florian Kohfeldt vor der Partie am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky). 

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Deshalb hat er die Länderspielpause auch genutzt, damit die Mannschaft «Energie und ein Stück weit Frische tanken und auch vom Kopf her mal kurz an was anderes denken konnte». Seit Montag gebe es aber nur ein Thema - und das ist Ulm. «Und da gehen wir mit voller Energie und Kraft drauf», sagte der 42-Jährige. 

Förster wieder im Training - Nürnberger nach Sperre zurück

Die Gründe, warum die Lilien immer noch um den Liga-Verbleib bangen müssen, kennt Kohfeldt. «Wir haben es geschafft, unsere Leistungen konstant zu halten. Aber wir haben es nicht immer geschafft, auch die Punkte mitzunehmen, die möglich gewesen wären. Daher sind wir in einer Situation, wo wir noch Punkte brauchen», sagte Kohfeldt. Ihn und sein Team nerve es brutal, nicht das zu bekommen, was man verdiene. 

In Ulm muss Kohfeldt neben den Langzeitverletzten auf den gesperrten Fraser Hornby und den erkrankten Fabian Holland verzichten. Philipp Förster hat unter der Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Ob es für den Kader reicht, ließ Kohfeldt noch offen. Wieder spielberechtigt hingegen ist Fabian Nürnberger nach seiner wochenlangen Sperre nach einer Tätlichkeit. 

Kohfeldts Ärger über Nürnbergers Nationalelf-Einsatz

Ob der Mittelfeldspieler allerdings in der Startelf stehen wird, ist offen. Kohfeldt war nicht erfreut, dass Nürnberger nach so langer Pause gleich 170 Minuten für die bulgarische Nationalmannschaft im Einsatz war. «Das hätte ich nicht gemacht. So eine Maximalbelastung ist nicht optimal. Das müssen wir jetzt steuern. Wahrscheinlich wird es in Ulm eher eine Teilbelastung», sagte er.